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Feigen, eine Liebeserklärung

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Jedes Jahr das gleiche Elend: Nach wenigen Wochen Hochgenuss muss ich Ende Oktober Abschied nehmen von meinen Lieblingsfrüchten. Wie macht das eigentlich der Mädchenitaliener mit seinem signature dish Pasta mit Mohn, Balsamico und frischen Feigen? Schnell noch beim türkischen Supermarkt im Wedding eine ganze Palette abgestaubt, bevor die feigenlose Zeit beginnt. Was man daraus machen kann, weiß Tanja Gehringer alias Frau Zuckerstein. Ihr Sonntagsessen ist auch eine Erinnerung daran, was Erwachsene von Kindern lernen können: Anstatt der vergangenen Jahreszeit nachzutrauern, sich an der folgenden erfreuen. Bald gibt es Lebkuchen.

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Cheeeeeese!

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Was haben wir nicht schon alles von Frankreich gelernt. Dass Wein ein Grundnahrungsmittel ist und ein Streifenshirt oftmals eleganter als eine weiße Bluse. Dass Frühstück, abgesehen von Café au lait überbewertet ist und ein umfangreiches Dinner dafür umso wichtiger. Man muss dafür nicht mal kochen. Louisa Clements von Living Lou ist zwar keine Pariserin, sondern stammt auch dem kanadischen Toronto, aber trotzdem vertraut mit der hohen Kunst der Käseplatte. Von weich bis fest, von Schaf bis Kuh…  et voilà, alles weitere steht beim Zeit Online Sonntagsessen.

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Der Marshmallow-Test unter den Lieblingsgerichten

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Seit den 1960er Jahren dient der sogenannte Marshmallow-Test als Indikator für die kindliche Selbstdisziplin. Ein Marshmallow jetzt oder zwei später? Mitunter kommen auch Erwachsene in die Bredouille. Die Betreiber des Blogs Teller abgeleckt überlisten den inneren Schweinehund (der ja nicht nur ein fauler, sondern auch ein hungriger ist) mit Bravour. Von Montag bis Samstag träumen sie von Salamipizza. Sonntags schlagen sie zu. Dementsprechend ist ihr Sonntagsessen ein Fest. Manche nenne das Cheat Day. Andere Askese. Wie zu erwarten, sind die Zeit-Online-Leser in Aufruhr.

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Sag ja zur Rostbratwurst

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Meeta K. Wolff weiß, wie die Welt schmeckt. Nach „klebrigem Sirup an einem Monsun-Tag in Mumbai und vor Ghee triefenden Parathas, nach Zitronen-Pancakes und scharfen Käsewraps in Doha, nach persischen Khoresht im New Yorker Stadtteil Queens.“ Kosmopolitin hin oder her, schätzt die Betreiberin des Blogs What’s for lunch, honey? die Spezialität ihrer thüringischen Wahlheimat. Nach einigen wurstlastigen Sonntagen bleibt es heute jedoch beim Lammcurry.