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Karotten in der Kinderstube

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Ein ungewöhnlich stark diskutiertes Sonntagsessen war jenes über den Blog Carrots for Claire. Dessen Betreiberin verrät Tricks, wie man seine Familie sanft, aber bestimmt an eine gesunde Ernährung heranführt. Warum regt das die Leser so auf? Vielleicht, weil gleich zwei intime Themen aufeinandertreffen, Ernährung und Erziehung. Ich finde es gibt Schlimmeres, als einer Vierjährigen gelegentlich ein paar Möhrchen unterzujubeln. Ich weiß aber auch, dass ich als Kind Essen, das mir nicht schmeckte, halbzerkaut vom Hochstuhl Richtung Boden beförderte.

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Ketchup, Maggi und andere Irrtümer

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So wie viele Menschen noch immer Ketchup für eine Nudelsauce halten, verhält es sich in meiner Familie mit Maggi. Nudeln, so minimalistisch wie möglich, lieben fast alle. Über die Jahre haben sich zwei Lager gebildet. Der Verwandtschaft väterlicherseits genügt als Beilage ein Stück Butter, dem schwäbischen Teil eine Flasche Wirtschaftswunderwürze. Ich erinnere mich an Weihnachtsfeste, an denen Ein-Liter-Maggiflaschen unterm Baum lagen. Zu Recht sind künstliche Aromen jeder Art heute für viele ein Tabu. Gibt es Foodblogger, die mit Maggi kochen? Ich glaube nicht. Ketchup hingegen hat bislang alle Trends überlebt. Das muss sich ändern. Mein Plädoyer für Spaghetti al Limone bei Zeit Campus.

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I hate you but I’ve chosen frenemism

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Kochen für Menschen, die man mag? Machen doch alle. Viel schwieriger ist es, verhassten Personen etwas vorzusetzen, das auch noch hübsch genug aussieht, um auf einem Foodblog wie The Artful Desperado zu landen. Ein Sonntagsessen für Frenemies – jene Mischwesen aus Freund und Feind, von denen man einfach nicht loskommt, weil sie einem auf eine oder andere Art nützlich sind oder doch sehr ähnlich. Nett ist das nicht, aber menschlich.

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So schmeckt Prag

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Nachdem ich im Juni innerhalb weniger Tage den halben Balkan verkostet habe, zieht es mich Ende Juli in die tschechische Hauptstadt. Von der Idee, mich an Hauptgerichten satt zu essen, rücke ich schnell ab, denn ohne Fleisch geht es hier kaum. Lediglich ein Mal esse ich Nakládaný hermelín, eine Art eingelegter Camembert mit Zwiebeln und Essig, im …

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Nicht nichts tun

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Dolce far niente ist der italienische Ausdruck für „Süßes Nichtstun“. Der natürlich sehr viel mehr meint, als nur faul rumzuliegen. Es gibt eine hohe Kunst des Faulrumliegens und kein Volk beherrscht sie besser als jenes unseres Lieblingsurlaubsziels. Genug geschrieben, es ist viel zu heiß – womit man sich den deutschen Sommer versüßt, verrät Iris Schwarz auf ihrem wunderschönen Blog Table Tales, den ich beim Zeit Online Sonntagsessen vorstelle.