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My heart beats raw

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RAW WINE Berlin, das ist die totale Überforderung. So viel Wein, so wenig Zeit. Zwei Tage lang habe ich mein Bestes gegeben. Neue Favoriten sind Matthias Warnung, Ökologisches Weingut Schmitt, Wasenhaus, Crama Nachbil Winery, Colombaia, Eric Texier und Domaine de l’Horizon. Danke auch an Weingut Brand für einen ziemlich erinnerungswürdigen Dornfelder, den ich von selbst …

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„Ich bin keine große Esserin“

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Kennengelernt habe ich Ana Roš auf einer kuriosen Kroatienreise, die ihren Ausgangspunkt in Šibenik nahm. Auf einer namenlosen Naturschutzgebietinsel sammelte die 45-Jährige Kräuter und wir Journalisten sahen ihr dabei zu. Ein Teil davon landete unverzüglich in Gin Tonics (daytime drinking war bei diesem Trip essentiell). Dass Kochen, anders als Trinken, ihre Leidenschaft ist, wäre gelogen. Essen übrigens auch nicht, schließlich sagt sie von sich selbst, sie sei „keine große Esserin“. Eher hat Ana Roš sich dem gefügt, was manche Schicksal nennen, andere Pflicht, wieder andere Liebe. Gemeinsam mit ihrem Mann betreibt sie  mit dem Hiša Franko eines der spannendsten Restaurants in Osteuropa. Für Zeit Online habe ich mit ihr über Feminismus in der Küche, Brechreiz im Flugzeug und slowenischen Naturwein gesprochen.

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Die Altstadt von Šibenik

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Weintipps von Ana Roš höchstpersönlich

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Er kommt, er kommt, er kommt…

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… nicht. Auch nicht im Jahr 2018, obwohl es so viele Menschen schon so oft prognostiziert haben. Ist auch egal, so lange es im Wedding Perlen gibt wie Dilekerei, das zauberhafteste Café mit angeschlossener Tortenmanufaktur nördlich von Mitte (das Adjektiv „zauberhaft“ nutze ich nur in Ausnahmefällen). Spezialisiert ist dessen Betreiberin Dilek Topkara, die ich bei Cee Cee vorstelle, auf Hochzeitstorten. Eigentlich müsste man schon allein deswegen heiraten, um eines dieser personalisierten Kunstwerke bestellen zu können. Eigentlich.

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Der tolle Florian Reimann macht Fotos von der tollen Dilek Topkara.

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Wedding im Wedding

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Ramen, Amen

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Tokio, 2015: Mein Ehrgeiz war geweckt. Auf der Suche nach der besten Ramen-Bar der Stadt landete ich in einer schummrigen Seitengasse, schließlich vor einem Haus, das nicht einmal bei Google Maps eingezeichnet war. Kein Facebook-Auftritt! Wie so viele Lokale in der Neuneinhalb-Millionenmetropole war auch dieses schmal wie ein Essstäbchen. Natürlich sprach niemand Englisch. Irgendwie schaffte ich es, das Fleischtopping aus meiner Suppe herauszubestellen. Was nichts daran änderte, dass in der Brühe matchateetassengroße Fettaugen schwammen. Ich ließ fast alles stehen. Als ich meiner in Tokio lebenden Freundin davon erzählte, wunderte sie sich nicht. „Ramen bewährte sich nach dem zweiten Weltkrieg als einfaches, sättigendes Essen, vor allem für Leute, die körperliche Arbeit leisten. Sozusagen ein japanisches Fleischkäsebrötchen.“ Ich schämte mich für mein Touristinnen-Sein. Zwei Jahre später soll ich für Zeit Online noch mal losschlürfen. Besonders gut geschmeckt hat es mir in Berlin bei Hako Ramen. Heiß, fettig und mit Sojahack.

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Zwergspitz Milu, quasi Inventar von Hako Ramen, vor einem Japansouvenir

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Knet mich, Baby

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Sauerteig ist in aller Munde. Gerade hat Mary Scherpe von Stil in Berlin zum wiederholten Mal den besten gekürt. Ihn selbst herzustellen allerdings ziemlich verflixt. Wie es gehen könnte, verraten die coolen Girls von Baked beim Zeit Online Sonntagsessen. Ganz nebenbei sind sie der Beweis, dass Frauen in derselben Branche sich nicht zwangsläufig anzicken. Female Empowerment, Teigkneten für weibliche Solidarität!

(In Berlin gibt es das beste Sauerteigbrot übrigens bei Sironi und The Bread Station. Und bei der Schwedin Malin Elmlid, die mit ihrem Projekt The Bread Exchange beweist, dass Frauen gerne teilen.)

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Daddy knows best

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Denke ich an meine Kindheit zurück, fallen mir die Butternudeln meines Vaters ein. Mehr al dente als eine italienische Mama gutheißen würde, mit viel geschmolzener Butter und etwas Salz. That’s it. Prerna Singh von Indian Simmer hingegen assoziiert mit ihrem Vater ein Chicken Curry. Noch heute, sagt sie, befreit es sie unverzüglich von allen Sorgen. Kein Wunder, dass ich so verrückt bin nach Butterbrot.

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Osterlamm

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Vegane Ostern? Schwer vorstellbar. Wonach sucht man im Garten, wenn nicht nach Eiern? In Frankreich bringt die übrigens nicht der Hase, sondern Glocken mit Hühnerflügeln. Man muss das nicht verstehen. Egal ob Hase oder Huhn: Viele Flexitarier machen zu Ostern eine Ausnahme. Ich nicht. Wenn ich Fleisch essen würde, dann wäre es ein Rezept wie das von Florence Stoiber und ihrem Blog Avocado Banane: Lammkrone mit Bärlauch-Schupfnudeln und Karotten in Nussbutter. Weil ich bin, wie ich bin, gebe ich mich auch mit den Beilagen zufrieden.