Alle Artikel des Monats: März 2015

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Auf ein Gläschen mit Rainer Schulz

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Für die Zitty habe ich mit Rainer Schulz, dem Inhaber der Kurpfalz-Weinstuben, über Männer, Frauen, Facebook und natürlich Wein gesprochen.

Rainer Schulz trägt dieselbe Brille wie auf dem Foto eines alten Zeitungsartikels. Cognacfarben, mit kreisrunden Gläsern und dezentem Farbverlauf. Exakt dasselbe Modell gibt es in einem sogenannten Pop-up-Store auf der Torstraße zu kaufen, sein Träger ist also absolut auf der Höhe der Zeit. So wie mit dem Brillenmodell verhält es sich auch mit Schulz’ Philosophie – abwarten, bis einem der Zeitgeist in die Hände spielt.

Nachzulesen hier.

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Männer, die auf Fleischberge starren

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Wenn Restaurants ein Geschlecht hätten, wäre das Chicago Williams der verdammt noch mal männlichste und zugleich klischeehaft-männlichste vorstellbare Mann. Er würde Bart tragen (im Badezimmer selbstbewusst das dazugehörige Bartpflegemittel platziert), Holzfällerhemd (als post-ironisches Zitat des Holzfällerlooks, der natürlich schon wieder over ist), vielleicht ein Trucker-Käppi, vielleicht einen wife beater und er würde kein Verständnis haben …

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Erwache und lache – Zu Gast bei Fräulein Brösel

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Wer das Café d’Espresso durchquert, hinein in einen Atelierraum mit stuckverzierten Decken, läuft geradewegs auf ein Podest in Wolkenform zu. Dort oben schaukelt Fräulein Brösel. Geboren in einem kleinen Dorf in der Steiermark, kam sie 2006 nach Berlin, wo sie in ihrem Onlineshop zunächst Wein aus Österreich vertrieb, später Hochprozentiges unter dem Namen „Fräulein Brösels Schnapserwachen“. Aufmerksame Trinker kennen ihre Produkte aus einer der von ihr belieferten Bars und Restaurants wie dem Pauly Saal oder der Neuen Heimat. Mitte August 2014 hat das Fräulein seinen Arbeitsplatz vom Homeoffice ins Atelier in der Manteuffelstraße verlegt, wo man sie nun nachmittäglich besuchen kann. Hier verkauft sie ihre eigenen Schnäpse, feine Weine, Crémants und die handgefertigten Möbel ihres Freundes Zascho Petkow. Willkommen sind alle: Freunde und Fremde, Feinschmecker, Liebhaber von Hochprozentigem sowie hochwertiger Hölzer. Ein Besuch lohnt sich für ihren Haselnussgeist, den Pinot Noir „Gambling Priest“ – und Fräulein Brösels Herzlichkeit.

Via Cee Cee.

Brösel

Ein eher unschönes Erwachen.

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Besser spät als nie – einen Monat vegan

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Wer immer und überall zu spät kommt, hängt auch bei Trends hinterher. Als ich mich probeweise zur veganen Ernährung durchringe, ist sie bereits in der Mitte der Gesellschaft angekommen, extrem höchstens noch in der Raw-Variante. Es gibt vegane Restaurants, Supermarktketten, Fitnessstudios. Sogar Osiander in Albstadt-Ebingen hat eine Ecke für vegane Kochbücher freigeräumt. Alle Medien haben …