Alle Artikel des Monats: Mai 2016

Artikel

Nuss ja

Gerichte, die man als Kind hasste und als Erwachsener liebt: Zucchini, Garnelen, Blattspinat. Gerichte, die man als Kind und als Erwachsener hasst, obwohl sie gerade so angesagt sind: Grünkohl und Rote Bete. Bei Agnes Gällhagen sind es die Cashewnüsse. Warum ihr Blog wohl Cashew Kitchen heißt? Weil auch bei kulinarischen Vorlieben gilt: Immer radikal, niemals konsequent.

Artikel

Italien, jetzt

Komisch, dass ich im deutschen Sommer noch mehr Sehnsucht habe nach parmesanfarbenen Stränden als im Winter. Möglichkeit eins: Koffer packen. Möglichkeit zwei: Die Gerichte auf Valentina Solfrinis Blog nachkochen. Um drei ihrer Talente beneide ich Valentina besonders. Pasta selbst herstellen, fotografieren können und Italienerin sein.

Hortus Cuisine beim Zeit Online Sonntagsessen.

Artikel

Keep calm and boogie-woogie on

Ob in den fünfziger Jahren wohl alle Frauen am Herd  mit so viel Herzblut bei der Sache waren wie Carolin Strothe? Was soll’s: Auf ihrem Blog Herzblut verrät die 37-Jährige Rezepte für Rosmarin-Cupcakes, turmhohe Marshmallow-Torten und eine Vorspeise, die an ihre italienischen Flitterwochen erinnert. Ich stelle Carolins Blog beim Zeit Online Sonntagsessen vor.

Artikel

Nussplätzchen auch okay. Aber nur ganz spezielle!

Eine Hand Nüsse pro Tag sind gesund, darüber sind sich ausnahmsweise die Ernährungsexperten einig. Dem Zentrum der Gesundheit zufolge darf es durchaus auch Nussschokolade oder -plätzchen sein. Aber nur ganz spezielle! Dabei gehört diese eigenwillige Auslegung wissenschaftlicher Erkenntnisse noch zu den harmlosen Beispielen. Kleine Kostprobe? Softdrinks verursachen Fehlgeburten, Fleischesser sind wütend und die Pharmaindustrie lügt.

Für Vice Munchies habe ich bei der von einer Schweizer Unternehmensberatung betriebenen  Website angeklopft. Es klang sehr hohl.

Artikel

Ist ein Leben ohne Grünkohlmassage sinnlos?

Das Zeit Online Sonntagsessen mit Good Eatings stößt vielen Lesern bitter auf. Grünkohl massieren? Pasta ohne Parmesan? Noch schlimmer, auch die Pasta fällt ja aus Gluten-Gründen weg! Interessant, dass es immer dann besonders wüst in den Kommentarspalten zugeht, wenn Ernährungstheorien oder Diäten thematisiert werden. Kein Wunder, ist Essen doch Ersatzreligion. Seinen Sonntagsbraten verteidigt der Traditionalist so entschieden wie früher die Sonntagsmesse.

Übrigens: Ich selbst verzichte weder auf Parmesan noch Pasta.