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Abgewartet. Tee getrunken 

Letzten Dezember habe ich beim Winewichteln mitgemacht. Ausgedacht hat sich das Paul von Wine Adventures. Super Idee: Statt Schrott wird Trinkbares verschenkt.

Mein Wichtel bekam eine Flasche des wenige Tage zuvor wiederentdeckten und bei meinem Perlen-Dinner servierten St. Laurent von Zantho. Ein komplizierter Burgenländer, jedenfalls komplizierter als das, was sonst so an Rotem in meinem Glas landete. Einmal probiert, schwer verknallt. Den Wichtel hat’s gefreut.

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Schöne Grüße von der Küchenperle

Natürlich war ich sehr gespannt auf mein Paket. Leider ließ es auf sich warten. Sagen wir so: Ich hab viel Tee getrunken in der Zwischenzeit. Tee ist für mich eher Wasser mit Geschmack, aber der von 5 Cups and some Sugar und geht ganz gut runter. Ende Januar hab ich mich etwas lauter in der Facebook-Winewichtel-Gruppe beschwert – und sofort boten sich drei Menschen als Ersatzwichtel an. Ich habe meinen Glauben an das Gute im Menschen wiedergefunden.

Am schnellsten war Thomas. Bevor ich DANKE schreiben konnte, postete er bereits ein Foto des versandfertigen Pakets. Es dauerte dann allerdings noch mal beinahe einen Monat, in Thomas‘ Worten: „Wenn Hermes zeit seines Lebens ähnlich planlos war wie seine irdischen Vertreter heute, die vier Räder statt Flügelchen haben, dann war er sicherlich kein besonders beliebter Gott.“ Wohl wahr. Umso mehr habe ich mich über die zwei Flaschen gefreut. Zwei? Ja! Einen Klosterberg Riesling von Peter Jakob Kühn und einen L’Olivette Pic Saint Loup von Clos Marie. Lieber Thomas: Danke! Und Danke auch an Paul und all die anderen Wichtel. Die Teebeutel werden bis zum nächsten Advent weggeräumt.

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Klosterberg Riesling von Peter Jakob Kühn

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L’Olivette Pic Saint Loup von Clos Marie

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