Alle Artikel veröffentlicht in ‘Berlin Foodie

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Nächtlicher Eishunger

Andrés Bezem versteht nicht, warum die Deutschen Eis für ein Kinderessen halten. Genauer gesagt, warum die meisten Eisdielen hierzulande um 20 Uhr schließen. Bei Chipi Chipi Bombón kriegt man auch nachts um eins noch eine Kugel Bananasplit mit Dolce du Lece. Oder Zabaione, gegen den  sinkenden Alkoholpegel. 

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Er kommt, er kommt, er kommt…

… nicht. Auch nicht im Jahr 2018, obwohl es so viele Menschen schon so oft prognostiziert haben. Ist auch egal, so lange es im Wedding Perlen gibt wie Dilekerei, das zauberhafteste Café mit angeschlossener Tortenmanufaktur nördlich von Mitte (das Adjektiv „zauberhaft“ nutze ich nur in Ausnahmefällen). Spezialisiert ist dessen Betreiberin Dilek Topkara, die ich bei Cee Cee vorstelle, auf Hochzeitstorten. Eigentlich müsste man schon allein deswegen heiraten, um eines dieser personalisierten Kunstwerke bestellen zu können. Eigentlich.

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Der tolle Florian Reimann macht Fotos von der tollen Dilek Topkara.

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Wedding im Wedding

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Ramen, Amen

Tokio, 2015: Mein Ehrgeiz war geweckt. Auf der Suche nach der besten Ramen-Bar der Stadt landete ich in einer schummrigen Seitengasse, schließlich vor einem Haus, das nicht einmal bei Google Maps eingezeichnet war. Kein Facebook-Auftritt! Wie so viele Lokale in der Neuneinhalb-Millionenmetropole war auch dieses schmal wie ein Essstäbchen. Natürlich sprach niemand Englisch. Irgendwie schaffte ich es, das Fleischtopping aus meiner Suppe herauszubestellen. Was nichts daran änderte, dass in der Brühe matchateetassengroße Fettaugen schwammen. Ich ließ fast alles stehen. Als ich meiner in Tokio lebenden Freundin davon erzählte, wunderte sie sich nicht. „Ramen bewährte sich nach dem zweiten Weltkrieg als einfaches, sättigendes Essen, vor allem für Leute, die körperliche Arbeit leisten. Sozusagen ein japanisches Fleischkäsebrötchen.“ Ich schämte mich für mein Touristinnen-Sein. Zwei Jahre später soll ich für Zeit Online noch mal losschlürfen. Besonders gut geschmeckt hat es mir in Berlin bei Hako Ramen. Heiß, fettig und mit Sojahack.

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Zwergspitz Milu, quasi Inventar von Hako Ramen, vor einem Japansouvenir

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Wedding im Wedding

Dass Hochzeit auf Englisch Wedding heißt, ist natürlich ein schöner Zufall. Dort, in Berlins niemals trendy werdendem Viertel, befindet sich Dilekerei, ein Café mit angeschlossener Backstube, wo herrliche Hochzeitstorten entstehen. Für die FAZ habe ich mit dessen Besitzerin Dilek Topkara über Menemen und Pide gesprochen, über Marzipanblumen und die Unterschiede von Hochzeiten in Berlin und Wien  (im Palais Liechtenstein heiraten sie im Stil Marie Antoinettes, im Wedding im Fabrik-Look). Und was hält Topkara, die lange Zeit nebenberuflich als Fitnesstrainerin arbeitete, vom aktuellen Trend, auf Zucker zu verzichten? „Nichts.“

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Oder einfach alle?

Liebe Kuchenwerkstatt,

Du machst es mir wirklich nicht leicht. Lockst mich immer wieder in die Stadt zurück, die ich eigentlich verlassen wollte. Bietest mir frech all Deine Lieblinge an, Orientalische Orange, Birne-Mohn, Pistazienmousse, NYC Tiramisu. Eigentlich wollte ich mich jetzt endlich mal auf eine einzige einlassen. Treu sein, treu bleiben. Leider wurde ich wieder schwach. Monogamie wird überbewertet.

Deine Dich liebende Eva

Aus: Cee Cee No 2 – ein neuer Liebesbrief an Berlin

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FOMO, nein danke

FOMO, die weit verbreitete Fear of missing out, also die Angst, etwas zu verpassen, ist nirgendwo verbreiteter als in Berlin. Was man dort an einem Sonntag alles verpassen kann: Brunchen bei Roamer’s/California Breakfast Slam/ Flohmarkt am Mauerpark/auf dem RAW-Gelände/am Boxi, Waffeln essen bei Kauf Dich glücklich, Abendessen bei Standard Pizza, Tatort schauen in der Volksbar, das Berghain. Statt sich all diesen Menschenaufläufen auszusetzen, kann man auch einfach mal total verrückt zu Hause bleiben. Kein Problem, wenn das Essen so lecker ist wie bei Julia und Isa, deren zauberhaften Blog Zucker & Jagdwurst ich beim Sonntagsessen vorstelle. Sonntags ist die Berghain-Schlange eh zu lang und Montag auch noch ein Tag.

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Eitrige – Liebe ist, wenn man es trotzdem isst

Wien ohne Würstlbude ist wie Berlin ohne Currywurst. Am U-Bahnhof Eberswalder Straße bringt der Mutzenbacher-Imbiss seit letztem September ein Stück österreichische Esskultur in die Hauptstadt. Bereits seit 2012 betreiben Franz Steiner und Marcel Schnabel das gleichnamige Restaurant in Friedrichshain, von ihrer Street Food-Credibility kann man sich unter anderem auf dem Village Market in der Neuen Heimat überzeugen. Logischer nächster Schritt ist eine Würstlbude – stilecht ohne -e. Am Wiener Gürtel sind diese Buden Institutionen des Nachtlebens, weswegen auch der Mutzenbacher-Imbiss bis Mitternacht geöffnet hat. Je später der Abend, desto besser schmeckt die Käsekrainer – der Österreicher sagt „Eitrige“ dazu – eine knackige Wurst mit flüssigen Käsestückchen oder die Landjäger, eine getrocknete, haltbare Wurst und somit idealer Proviant für die kommende Nacht. Das Fleisch kommt direkt aus Franz’ Heimatdorf in Kitzbühel. Echte Prenzlauerberger greifen beim veganen Alpenburger zu oder bei den von den Piefkes zu unrecht verschmähten Mannerschnitten. Für spontane Feierlichkeiten hält der Imbiss Champagner bereit, eine Marotte, die man von Berlin-Touristen kennt, die Perlwein in Kombination mit Currywurst für eine Delikatesse halten. Dann doch lieber eine Bosna, eine Bratwurst, serviert mit Estagonsenf, Petersilie, Zwiebeln, Ketchup – und Currypulver.

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Die zukünftige Arbeitslosigkeit der Pizzaboten

Bald ist der Beruf des Pizzaboten ausgestorben und die DHL muss neue Arbeiter rekrutieren, um all die Fresspakete, sorry Kochboxen an all die Berufstätigen auszuliefern, die keine Zeit zum Einkaufen, aber große Lust auf Kochen haben. Diesen Eindruck erwecken zumindest die wie aus dem Boden sprießenden Kochbox-Startups. Nach Fresh Parsnip und Kuchimi ist Marley Spoon …

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Anleitung zum Vegetarier sein

Obwohl ich in dieser Woche sicher zwanzig Stunden im Theater verbracht habe, bleibt dieser Abend in Erinnerung. Bei „Welcome to Germany“, einer Arbeit des Performancekollektivs Monster Truck, sitzt das Publikum an Biertischen auf einer kreisförmigen Bühne, eingefasst von einem zünftigen Bayern-Panorama. Wer schon mal auf der Wiesn war, wähnt sich in München. Zwei stramme Burschen in Lederhosen knallen jedem Zuschauer eine Wurst auf den Tisch. Ich sage „Nein danke, ich essen kein Fleisch“, die Wurst bleibt stehen.

Dann wird es dunkel und eine Frau im Hygieneanzug betritt die Szene. Von der Decke senkt sich ein Fleischerhaken herab, daran baumelt ein totes Ferkel. In den folgenden zwanzig Minuten zerlegt die Frau dieses Schwein mit kalter Präzision; „fachmännisch“ lautet die Vermutung von jemandem, der noch kein Schlachthaus von innen gesehen hat. Währenddessen, und das ist natürlich ein herrlich physischer Theatermoment, stinkt die Wurst auf dem Pappdeckel vor sich hin.

Für Leipziger Intendanten reicht so eine Sauerei, um ein Stück nicht zur Aufführung zu bringen, Berliner, die im Theater eben noch brennende Briefe gesehen und Kalkbrenner gehört haben, bleiben gefasst.

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Lieber die Wurst auf dem Teller…

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… als das Schwein auf der Bühne?

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Die schrittweise Ausdifferenzierung von Nischenevents: der koreanische Street Food Markt

Starke Nerven braucht man beim koreanischen Street Food Markt in der Platoon Kunsthalle – aber es lohnt sich. Das Licht ist grell, der Lärmpegel hoch, ein Gewirr aus Stimmen und schrägem K-Pop empfängt uns. Improvisation lautet das Zauberwort, das fängt bei den bescheidenen Sitzgelegenheiten an und hört bei der Sprachbarriere auf; notfalls mit dem Finger auf das gewünschte Gericht zeigen. Hartnäckigkeit lautet das zweite Zauberwort, dann kriegt man noch seine Portion Nachtisch, köstliche kleine Teigkugeln mit einer Walnussfüllung, obwohl die junge Koreanerin ständig „sold out“ nuschelt und stattdessen ihre frittierten Hähnchenteile anpreist. Zuvor hat man Fischpfannkuchen gegessen, Bibimbap mit Zitronengrastofu, Kimchi, Dumplings und koreanisches Tisch-Barbecue. Mutige kosten die Drinks auf Soju-Basis, mit Orangenmarmelade oder als Moscow Mule-Variation. Flyer klären über koreanische Trinkspiele auf und immer mal wieder werden unter lautstarkem Applaus Losnummern gezogen, mit einem Bier als Hauptgewinn. Hier geht aller Anstand verloren – unbedingt vorbeischauen!

Via Cee Cee.

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Besser spät als nie – einen Monat vegan

Wer immer und überall zu spät kommt, hängt auch bei Trends hinterher. Als ich mich probeweise zur veganen Ernährung durchringe, ist sie bereits in der Mitte der Gesellschaft angekommen, extrem höchstens noch in der Raw-Variante. Es gibt vegane Restaurants, Supermarktketten, Fitnessstudios. Sogar Osiander in Albstadt-Ebingen hat eine Ecke für vegane Kochbücher freigeräumt. Alle Medien haben …

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Wieder was geschafft: ein neuer Lieblingsitaliener in Kreuzberg

Die Suche nach dem neuen Lieblingsitaliener ist für 2015 bereits erfolgreich abgeschlossen – ich habe das Maselli entdeckt. Inhaber Signore Maselli stammt aus Bari, jener Stadt tief im Süden, an Italiens Stiefelabsatz. Von dort hat er apulische Spezialitäten wie den Street Food-Snack “Bombette” mitgebracht – kleine, gefüllte Rindsrouladen. Schon die Antipasti sind so herrlich, dass danach eigentlich kein Platz mehr im Bauch ist: Sauerbohnenpüree mit Olivenöl, Thunfisch-Carpaccio, Auberginenauflauf. Die Burrata gehört zu den besten, die ich je gegessen habe. Weiter geht es mit Pasta: mit weißen Bohnen, Löwenzahn und fermentiertem Ricotta oder Schweinefleischröllchen. Als Secondi gibt es jenen Pulpo, der als Logo die Wand ziert. Fisch und Meerestiere sind nur erhältlich, wenn deren absolute Frische garantiert ist. Ein Muss ist auch die Salsiccia, eine grobe Bratwurst mit Fenchelaroma. Getrunken werden fast ausschließlich apulische Weine; alle vier offenen Roten offenbaren pures Glück. Als Dolci gibt’s den Klassiker Tiramisú und ein Gläschen Limoncello. Letzteres mit dem Chef persönlich, wie es sich eben gehört für einen Abend beim Lieblingsitaliener.

Via Cee Cee.

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Hackepter, Rollatoren, Mixed Pickles mit Gesicht: Die Grüne Woche gehört zu Deutschland

Es gibt Texte, die schreiben sich von allein. Schon die vorangegangenen Strapazen ließen erahnen, dass die Internationale Grüne Woche speziell werden würde. Wie speziell, hätte ich mir allerdings nicht träumen lassen. Als ich mich, meiner journalistischen Identität beraubt, hinsichtlich der Presseakkreditierung geschlagen gebe und ein Besucherticket lösen will, bemerke ich den unverhältnismäßigen Andrang im Vergleich …

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Kaffee kommt von Kirschen – wieder was gelernt

Kaffee ist der Chardonnay der Nullerjahre. Das zumindest könnte man meinen, angesichts des Distinktionspotential, das diesem Getränk inne wohnt. Wer trinkt denn heute noch Latte Macchiato? Oder Cafe au lait? Lustig ist natürlich, dass eben jene in den 90ern sozialisierte Latte Macchiato-Fraktion damals verächtlich auf Filterkaffeetrinker herab schaute. Heute ist Filterkaffee das Getränk der Stunde, …

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„Es gibt im Floinc alles und jederzeit“

Wenn man glaubt, alles gesehen zu haben, findet man sich zum Dinner im achten Stock eines verlassenen Plattenbaus mit dem angemessen größenwahnsinnigen Namen Neu West Berlin wieder. Vorausgesetzt, man hat sich zuvor durch einen Hinterhof gefragt, der Verwahrlosung der Eingangstür getrotzt und das „Außer Betrieb“-Schild auf dem Aufzug ignoriert. Oben angelangt, geleitet einen eine junge, …

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Jubel, Jubel, Heiterkeit

Jubel bedeutet dem Duden nach ”Offenbarung von großer Freude”. Manchmal genügen dafür Kleinigkeiten wie ein Windbeutel mit Estragon und Pflaume. Lucie Babinska und Kai Michels sind die Inhaberinnen der Pâtisserie Jubel. Lucie ist gelernte Hotelfachfrau, Kai Konditormeisterin – sie hat vorher unter anderem im Adlon und der Weinbar Rutz gearbeitet. Im September 2014 haben sich die beiden ihren Traum vom eigenen Geschäft erfüllt. In ihrer Vitrine warten seither Sanddorn-Tartelettes mit Quark und Haferflocken, Ziegenkäsetörtchen mit Zitrone und Kresse sowie Klassiker wie Carrotcake, Cheesecake und Opéra-Schnitte in Miniaturform. Die kleinen Portionen dienen nicht unbedingt dazu, Kalorien einzusparen, sondern um möglichst viel kosten zu können. Auf saisonale Gegebenheiten wird Rücksicht genommen: Himbeeren im Herbst kommen nicht in die Küche.Stattdessen wird bei sinkenden Temperaturen Crumble serviert. Außerdem will das Duo sein Cateringeschäft ausbauen. Jubel-Naschwerk kann man sich aber schon jetzt nach Hause liefern lassen oder in niedlichen Boxen als Törtchen-to-go erstehen. Wer es nicht ganz so eilig hat, bleibt vor der blaugefliesten Wand sitzen, bestellt einen Kaffee aus Bohnen der Bonanza-Rösterei und schaut aus dem mit unzähligen Glühbirnen geschmückten Fenster.

Via Cee Cee.

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Hipp-hipp…

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… hurra!

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Die mörderische Frage, welcher Artikel zu benutzen ist

Je exquisiter der Ort, desto raffinierter seine gesellschaftlichen Codes. Anders als in sogenannten Szeneclubs selektieren Restaurants ihre Gäste nicht an der Tür. Umso mehr kommt es drinnen auf die feinen Nuancen an. Ganz besonders in Berlin, wo alle gleich sind, aber manche gleicher. Nirgends wird das ersichtlicher als im Grill Royal. Die erste Tücke lauert in …

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Ich hatte sie alle, Baby

Kuchen, eine große Liebe. Ich habe mich oft genug verführen lassen, um sagen zu können: Diese Kuchenwerkstatt ist das Paradies. Egal, ob Orientalische Orange, Birne-Mohn, Schoko-Pekannuss-Mokka oder Pistazien-Mousse – ich hatte sie alle, Baby. Und jeder war auf seine Art grandios. Zumal bei Bravo Bravko auch das Setting stimmt, innere Werte sind schließlich nicht alles. Auf Wanddekoration wird verzichtet, stattdessen gefallen wuchtige Industrielampen, abgeblätterte Metallstühle und die blau geflieste Theke, die einmal der Boden war. Realen Flirts helfen die zwei langen Tafeln auf die Sprünge, an denen die Gäste Platz nehmen. Der Eigentümer, Herr Bravko, beliefert außerdem Cafés in der ganzen Stadt. Aber nur hier in der Werkstatt mit Café kann man einen Blick in die Backstube erhaschen und eins, zwei, drei Kuchenstücke mit einem annähernd perfekten Flat White krönen. Obwohl man gerade glücklich mit einem Stück ist, schielt man bereits Richtung Kuchenvitrine für die nächste süße Liaison. Monogamie wird überbewertet.

Via Cee Cee.

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Das Kuchenparadies.

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Tiere essen

Nose-to-tail ist mehr als nur ein kurzer Trend. Warum sonst scharen sich die Besucher der Berlin Food Week um zwei Männer, die ganze Tiere auf einem Seziertisch zerlegen?

Via Welt ICON.

Danke an Marc Bierstedt für die leckere Speckpralinen-Inspiration.

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