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Die schrittweise Ausdifferenzierung von Nischenevents: der koreanische Street Food Markt

Starke Nerven braucht man beim koreanischen Street Food Markt in der Platoon Kunsthalle – aber es lohnt sich. Das Licht ist grell, der Lärmpegel hoch, ein Gewirr aus Stimmen und schrägem K-Pop empfängt uns. Improvisation lautet das Zauberwort, das fängt bei den bescheidenen Sitzgelegenheiten an und hört bei der Sprachbarriere auf; notfalls mit dem Finger auf das gewünschte Gericht zeigen. Hartnäckigkeit lautet das zweite Zauberwort, dann kriegt man noch seine Portion Nachtisch, köstliche kleine Teigkugeln mit einer Walnussfüllung, obwohl die junge Koreanerin ständig „sold out“ nuschelt und stattdessen ihre frittierten Hähnchenteile anpreist. Zuvor hat man Fischpfannkuchen gegessen, Bibimbap mit Zitronengrastofu, Kimchi, Dumplings und koreanisches Tisch-Barbecue. Mutige kosten die Drinks auf Soju-Basis, mit Orangenmarmelade oder als Moscow Mule-Variation. Flyer klären über koreanische Trinkspiele auf und immer mal wieder werden unter lautstarkem Applaus Losnummern gezogen, mit einem Bier als Hauptgewinn. Hier geht aller Anstand verloren – unbedingt vorbeischauen!

Via Cee Cee.


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