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Eaten with our pretty mouths

Vorschusslorbeeren sind eine heikle Angelegenheit, vor allem, wenn sie von einem selbst kommen. Glücklicherweise war die erste Ausgabe des Village Marktes so prima wie erwartet. Blöd, wenn man zuvor frühstücken war (und das leider in die Kategorie #fail fällt: staubtrockenes Brot, uninspirierte Käseauswahl und der eine große Fauxpas aus meiner Lieblingsstadt).

Mit oder ohne Frühstück reichte die Auswahl an Essen für zehn weitere Street Food-Sonntage. Entsprechend groß war die Freude über Miniportionen, wie die einzeln verkauften Spinatknödel von Muntzenbacher (flüssige Butter schmecken, sterben) und Gerichte zum Teilen, wie die Pieroggi von Pankowalski – hier musste leider mit dreierlei Dips ordentlich nachgewürzt werden: Sour Cream, Rote Beete (selber Farbton wie die Hose der Küchenperle) und etwas, das trotz mehrmaligem Nachfragen an der deutsch-polnischen Sprachbarriere scheiterte.

Am Ende der ausgedehnten Runde lockte das pastellfarbene Eismobil von Gabriel Jones. Peanutbutter-Jam und bretonisches Salzkaramell, zu früherer Stunde serviert auf einem hausgemachten Cookie (nachmittags leider ausverkauft), beides dem Schild zufolge „made with our pretty hands.“ Eaten with our pretty mouths lautet das Fazit: Es war das… seit langem… nun ja. Manchmal sind Vorschusslorbeeren durchaus angebracht.

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Nächstes Mal…

 

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It’s a match!