Artikelformat

Erwache und lache – Zu Gast bei Fräulein Brösel

Wer das Café d’Espresso durchquert, hinein in einen Atelierraum mit stuckverzierten Decken, läuft geradewegs auf ein Podest in Wolkenform zu. Dort oben schaukelt Fräulein Brösel. Geboren in einem kleinen Dorf in der Steiermark, kam sie 2006 nach Berlin, wo sie in ihrem Onlineshop zunächst Wein aus Österreich vertrieb, später Hochprozentiges unter dem Namen „Fräulein Brösels Schnapserwachen“. Aufmerksame Trinker kennen ihre Produkte aus einer der von ihr belieferten Bars und Restaurants wie dem Pauly Saal oder der Neuen Heimat. Mitte August 2014 hat das Fräulein seinen Arbeitsplatz vom Homeoffice ins Atelier in der Manteuffelstraße verlegt, wo man sie nun nachmittäglich besuchen kann. Hier verkauft sie ihre eigenen Schnäpse, feine Weine, Crémants und die handgefertigten Möbel ihres Freundes Zascho Petkow. Willkommen sind alle: Freunde und Fremde, Feinschmecker, Liebhaber von Hochprozentigem sowie hochwertiger Hölzer. Ein Besuch lohnt sich für ihren Haselnussgeist, den Pinot Noir „Gambling Priest“ – und Fräulein Brösels Herzlichkeit.

Via Cee Cee.

Brösel

Ein eher unschönes Erwachen.