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Muttis Lieblingsessen: Butter-Walnuss-Torte

Wahrscheinlich stimmt es, dass der Geschmack der Kindheit das weitere Leben prägt. Das Lieblingsessen der Bloggerin Maike Klose fiele bei Ernährungsexperten sicher durch. Was spielt das für eine Rolle, wenn einen dafür die eigenen Kinder lieben? Schließlich ist ihr liebstes Küchengerät ein Waffeleisen #muttiistdiebeste Was es am Wochenende bei ihr zum Brunch gibt, verrät Maike auf ihrem Blog Culinary Trial und beim Zeit Online Sonntagsessen.

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Schick in den April

Wir haben es wieder getan: Die zweite Ausgabe unseres Paul & Perle Dinners feierte den Frühlingsbeginn. Es gab: ** Brot mit dreierlei Butter ** Lachstatar mit Meerrettichsauce, Limettenrelish und Cucunci ** Wasabi-Grünteesuppe mit gebratenen Garnelenbällchen ** Burrata mit Orangenfilets, Koriander und Basilikumöl ** Gebratener Rosenkohl mit Karotten-Pastinakentalern und Macadamianüssen ** Eclairs gefüllt mit Tonkabohnen-Whiskey-Mayonnaise ** …

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Die bittere Wahrheit

Die bittere Wahrheit ist, dass Kochen manchmal keinen Spaß macht. Dass Einkaufen der Horror sein kann. Dass hungrige Mäuler gestopft werden wollen. Katie Bryson kennt diese Probleme. Als Mutter zweier Teenieboys und Ehefrau eines Feuerwehrmanns brennt es eigentlich immer. Meistens muss es schnell gehen und nahrhaft sein. Kalorien zählen mehr als Instagram-Likes. Bei solchen Geständnissen bleibt so manchem Foodblogger der Avocadotoast im Hals stecken. Was hilft: Einmal beherzt schlucken und beim Sonntagsessen von Feeding Boys Inspiration sammeln für schnelle und einfache Gerichte.

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Wir sollten aufhören, weniger zu trinken

… und wenn schon Alkoholfreies, dann doch lieber einen Karottensaft mit Molke, Leindotteröl, Meerrettich und Honig statt Wasser. Für Zeit Online habe ich tief ins Saftglas geschaut. Dass ich künftig vom Negroni auf einen Nogroni ausweiche, ist nicht zu befürchten. Eher findet man mich an Orten wie der Coda Dessert Bar, die meine zwei Leidenschaften Süßes und Alkohol auf fantastische Weise zusammenbringt.

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Menü der Coda Dessert Bar

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Schokolade 70 % – Pflaume – Zichorie – Holzkohle, dazu Lambrusco amabile und Peated Single Malt

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Mich – Feige – Anchovis – Reis, dazu Ruby Port – Kameman Sake – Kirschessig – Soda

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Bergkäse – Birne – Kraut – Süßholz, dazu Cidre – Zirbelkiefer

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Ein neues Sonntagsessen im pinken Kleid

Über ein Jahr schon betreue ich das Sonntagsessen bei Zeit Online. Pünktlich zum Frühjahr verändert es sein Erscheinungsbild. Von nun an wird ein Rezept ganz wiedergegeben, der vorangehende Text wird persönlicher, alles etwas luftiger. Los geht es mit Liz & Jewels. Für ihr Menü widmen sich Lisa Nieschlag und Julia Cawley ganz der Roten Bete. Kann man machen. Meine persönliche Meinung: Am besten schmeckt die Knolle, wenn man sie kurz vor dem Verzehr durch einen Rote-Bete-Brownie ersetzt.

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Paul x Perle

Von Zeit zu Zeit muss auch eine Foodautorin weg vom Schreibtisch und hinter den Herd, um die Realität nicht aus dem Blick zu verlieren. Gemeinsam mit dem großartigen Buch-, Wein- und Trüffelliebhaber Jörg Dauscher koche ich unter dem Namen Paul & Perle mehrgängige Menüs für Freunde und Fremde. In Berlin sagt man dazu Supper Club, …

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Eat Write Love

Wenn zwei so viel unterwegs sind wie Gabi Zanzanaini und Nicolas Petit, grenzt ihre Begegnung an ein Wunder. Hoffentlich haben sie deswegen kein Schloss an eine Brücke gehängt. Mittlerweile lebt das Paar mit Kind in Hongkong, bloggt auf Funnelogychannel über Dim Sum und Saltimbocca und reist noch immer so oft es geht. Ein sehr verlockendes Lebenskonzept, das ich beim Zeit Online Sonntagsessen vorstelle.

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Gib der Kleinen Zucker

Das Schöne am Erwachsensein: Keiner schreibt einem vor, was man essen soll (außer, man ist so blöd ist, sich den Kopf von Ernährungslehren ((paleo/ketogen/keine Kohlenhydrate nach 17 Uhr)) verdrehen zu lassen). Wer Lust hat, ernährt sich einen ganzen Sonntag lang nur von Süßem. So schlägt es Samantha Seneviratne von Love, Cake beim Sonntagsessen vor. Das innere Kind will Schokopudding zum Frühstück? Dann gib es ihm doch.

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Schwaben können alles und Couscous

Couscous kann nur bröselige Beilage sein? Ein Irrtum, genau wie jener, dass Schwaben kein Hochdeutsch können. Mit ihrem Sonntagsessen zeigen Eva-Maria Hoffleit und Philipp Lawitschka von Ye olde Kitchen die Vielfalt einer unterschätzten Getreidesorte. Ganz nebenbei versöhnen sie Erwachsene mit schlimmen Kindheitserinnerungen von Rote Bete über Rotkraut bis Blumenkohl.

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Be my Baklava

Valentinstag ist für manche eine Erfindung der Werbeindustrie. Anderen wird schon beim Gedanken daran ganz zuckrig ums Herz. Wer dem Tag neutral gegenübersteht, kann ihn noch immer als Anlass sehen, auf einen Schlag fünf Kuchen zu backen. Nicht, dass es dafür einen Anlass bräuchte. Für Menschen wie Sonja Lukenda von The Whitest Cake Alive ist jeden Tag Valentinstag. In ihren eigenen Worten: „Ein Leben ohne Baklava ist sinnlos. Ein Leben ohne Käsekuchen, Cookies und Creme Brûlée auch.“ Zucker ist das neue Fett? Sicher nicht bei diesem Sonntagsessen.

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Heavy Metall

Stefan Grimm liebt harte Musik, wie sie Die apokalyptischen Reiter machen. Außerdem kocht er gerne mit schwerem Gerät, weswegen sein Blog Der apokalyptische Zubereiter heißt. Oft sieht seine Küche nach getaner Arbeit aus „wie nach dem Weltuntergang“. Weil Stefan aus Franken kommt, ist sein Sonntagsessen eine schräge Nummer aus bayerischem und asiatischem Hackepeter. Wir sagen: Musik aufdrehen und Messer wetzen!

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Oder einfach alle?

Liebe Kuchenwerkstatt,

Du machst es mir wirklich nicht leicht. Lockst mich immer wieder in die Stadt zurück, die ich eigentlich verlassen wollte. Bietest mir frech all Deine Lieblinge an, Orientalische Orange, Birne-Mohn, Pistazienmousse, NYC Tiramisu. Eigentlich wollte ich mich jetzt endlich mal auf eine einzige einlassen. Treu sein, treu bleiben. Leider wurde ich wieder schwach. Monogamie wird überbewertet.

Deine Dich liebende Eva

Aus: Cee Cee No 2 – ein neuer Liebesbrief an Berlin

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Landlust ist wie Schnupfen

Auch der robusteste Stadtbewohner wird ab und zu von Landlust geplagt. Im Notfall hilft nur eine Medizin: ein Haus in Brandenburg. Insofern hat Christine Weisserth alles richtig gemacht. Auf ihrem Blog Kitchen Hoopla, den ich beim Sonntagsessen vorstelle, verrät sie, was man mit dem bisweilen sonderbaren Inhalt einer Biokiste anfängt. Die kann man sich auch nach Berlin-Mitte liefern lassen.

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Voll am Snacken

„Voll sein“ ist der schwäbische, etwas grobe Ausdruck für „betrunken sein“. Oder beschwipst. Oder betüdelt. Marcel Buchstaller ist Stuttgarter, leidenschaftlicher Bäcker und Cocktailtrinker. Auf seinem Blog Voll gut & gut voll bringt er all das zusammen. Sein Sonntagsessen ist eine Liebeserklärung an Nüsse und alle Arbeitnehmer, die auch am Computer mindestens eine Hand zum Snacken brauchen.

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Frag ein Klischee

Was hat die Arbeit eines Foodbloggers mit jener eines professionellen Kochs zu tun? Wenig. Das weiß auch Stefanie Hiekmann, seit sie ein zweiwöchiges Praktikum in Thomas Bühners Restaurant La Vie absolviert hat. Auf ihrem Blog Schmeckt wohl, den ich beim Zeit Online Sonntagsessen vorstelle, kocht sie mit Steckrübe, Rotkohl und Kürbis gegen die Wintermelancholie. Schmeckt gut!

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Saunieren statt Studieren

… so hieß eine Partyreihe im Wiener Club Pratersauna. Im Winter braucht es besonders viel Motivation, um sich in einen Hörsaal zu schleppen, auf dass man dort vertrockne wie ein Kaktus auf dem Fensterbrett. Schwitzen im Club ist eine Alternative. Oder man macht es wie Sara Kaufmann. Den theoretischen Teil ihres Lateinamerikastudiums hat sie hinter sich gebracht, jetzt ist Zeit für ein wenig Praxis. Das Sonntagsessen von Guerilla Kitchen ist eine kulinarische Postkarte aus Belize und Mexiko. Ay caramba, Hunger!

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Kochen kann ich besser als anbraten

Den letzten Sommer habe ich an vielen Orten verbracht. Einer davon war Millstatt am See. Umgeben von Kärntner Bergen und Bergen von Kärtner Kasnudeln habe ich zwei Wochen in der Villa Verdin gekocht, gebacken und geschnippelt. Wie sich das Leben als Küchensklave anfühlt, steht in der Zeit Ausgabe 45/2016 und hier.

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Mehr Koseligkeit wagen

Von allen Tagen des Jahres ist der erste derjenige, an dem das Zuhausebleiben ganz leicht fällt. Zu schwer ist der Kopf, zu schwach die Glieder, von zu viel Böllern verdreckt die Straßen. Im Idealfall brennt ein Feuer im offenen Kamin und man erträgt den Weltschmerz mindestens zu zweit. In Norwegen kennt man diesen Zustand – beziehungsweise ohne Kater – als koselig, zu deutsch gemütlich. Zwar stammt Nevada Berg nicht aus Skandinavien, ist aber dennoch Expertin für Koseligkeit. Das Sonntagsessen ihres Blogs North Wild Kitchen schmeckt so, wie das norwegische Wort klingt: warm, weich, nach zu Hause.

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Silvester für Fortgeschrittene

„Nur Anfänger gehen an Silvester in New York aus“, sagt Deb Perelman, Betreiberin des fantastischen Blogs Smitten Kitchen. Für die heimliche Hauptstadt der USA gilt das mindestens so sehr wie für Wien oder Berlin. Debs Sonntagsessen enthält nicht nur fünf beeindruckende Gänge, sondern auch Tipps für den Tag danach (ein großes Glas Wasser mit zwei Aspirin vor dem Schlafengehen, salzig-fettiges Essen und ein Spaziergang am nächsten Tag.). Happy new year.

PS: Profis trinken schon beim Kochen Champagner, lassen nach dem Essen alles stehen und gehen dann aus.

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Maybe Baby

Kerstin Rodgers behauptet, den Supper Club erfunden zu haben. Vielleicht ist das so, vielleicht auch nicht. Nicht umsonst leben wir im postfaktischen Zeitalter. Als Ms. Marmite Lover vertritt die Britin die sehr sympathische These, dass eine kochende Frau sehr wohl Feministin sein kann. Ihr Sonntagsessen ist ein tierfreies Adventsmenü. Fakt ist, dass Kerstin dazu veganen Wein serviert.

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Tradition muss sein

„Ab dem zweiten Jahr ist es eine Tradition“, schrieb mein Wichtel Thomas in einer seiner letzten Nachrichten. Nachdem ich beim Winewichteln vergangenes Jahr zunächst leer ausging, schickte er mir – unbekannterweise! – gleich zwei Trostflaschen. Nummer eins, einen 2012er L’Olivelle von Clos Marie, leerte ich mit A. in meiner Berliner Küche. Nummer zwei, Peter Jakob Kühns Klosterberg …