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Statt Valium

Berge sind mein Sedativum. Nirgends ist die Luft klarer, der Himmel weiter (von wegen Meer), der Kopf freier. Nie schmeckt Alpenküche besser als nach einer siebenstündigen Wanderung.

Das Schlernhaus – Rifugio Bolzano kann ich nur bedingt empfehlen. Zwar sieht es von außen aus wie eine Wes-Anderson-Kulisse und serviert die Südtiroler Nationalnachspeise Buchweizentorte, dafür für Vegetarier kaum Spannenderes als Spaghetti mit Tomatensoße.

Viel, viel besser hat es einige Tage zuvor auf dem Patscheider Hof geschmeckt, dessen Knödel einen eigenen Blogeintrag verdienten. Leider kann man rund um Bozen eher spazieren gehen als wandern. Und Winzer besuchen.

Später am Abend mit Blick auf den vor dem Fenster unserer Ferienwohnung aufragenden Schlern ein Glas Martin Gojer, der mit seiner Freundin Marion das Weingut Pranzegg betreibt, und eines von Urban Plattner, dem Mann hinter dem Weingut In der Eben. Die ein oder andere Flasche schafft es sicher nach Berlin. Ersatzweise funktioniert Wein als Sedativum nämlich auch ganz gut.

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Auf dem Gipfel des Plattkofel

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In den Dolomiten

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Winzig kleine Wanderer


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