Alle Artikel mit dem Schlagwort ‘Cee Cee

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Er kommt, er kommt, er kommt…

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… nicht. Auch nicht im Jahr 2018, obwohl es so viele Menschen schon so oft prognostiziert haben. Ist auch egal, so lange es im Wedding Perlen gibt wie Dilekerei, das zauberhafteste Café mit angeschlossener Tortenmanufaktur nördlich von Mitte (das Adjektiv „zauberhaft“ nutze ich nur in Ausnahmefällen). Spezialisiert ist dessen Betreiberin Dilek Topkara, die ich bei Cee Cee vorstelle, auf Hochzeitstorten. Eigentlich müsste man schon allein deswegen heiraten, um eines dieser personalisierten Kunstwerke bestellen zu können. Eigentlich.

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Der tolle Florian Reimann macht Fotos von der tollen Dilek Topkara.

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Wedding im Wedding

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Oder einfach alle?

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Liebe Kuchenwerkstatt,

Du machst es mir wirklich nicht leicht. Lockst mich immer wieder in die Stadt zurück, die ich eigentlich verlassen wollte. Bietest mir frech all Deine Lieblinge an, Orientalische Orange, Birne-Mohn, Pistazienmousse, NYC Tiramisu. Eigentlich wollte ich mich jetzt endlich mal auf eine einzige einlassen. Treu sein, treu bleiben. Leider wurde ich wieder schwach. Monogamie wird überbewertet.

Deine Dich liebende Eva

Aus: Cee Cee No 2 – ein neuer Liebesbrief an Berlin

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Gin-Gin, Chin-Chin!

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Manchmal ist selbst der Weg zur Lieblingsbar zu weit. Die Lösung liefert Drink Syndikat, eine monatlich wechselnde Box mit den Zutaten für sechs klassische Cocktails. Lieferbar sind diese Highballs entweder einzeln oder im günstigeren Abo. Mit jeder Ausgabe steht eine andere Spirituose im Fokus. Im April war es Barbados-Rum und Sloe Gin, im Mai Zwetschgenbrand. Dank simpler Schritt-für-Schritt-Anleitung können selbst Cocktail-Laien daraus einen Tesla San und einen Damson Blossom zaubern. Für das Design ist die Agentur Caspar Heinemann verantwortlich, die der Pappbox ein schönes Innenleben und den Apothekerfläschchen detailverliebte Etiketten verpasst. Deren Inhalt wird sorgfältig ausgewählt. So kommt etwa der Gin von einer kleinen Destillerie in Niedersachsen und der Dezember-Wermut aus dem Schwarzwald. Ganz nebenbei erfährt der Trinkende etwas zur Geschichte des Stoffs in seinem Glas. Auf solche Details legt Erik Pfauth, der Kopf hinter dem Drink Syndikat, großen Wert. Früher war er bei gemeinnützigen Organisationen für Klimaschutz tätig, heute kümmert er sich auf andere Weise um das Gemeinwohl der Menschheit.

Via Cee Cee.

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Die schrittweise Ausdifferenzierung von Nischenevents: der koreanische Street Food Markt

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Starke Nerven braucht man beim koreanischen Street Food Markt in der Platoon Kunsthalle – aber es lohnt sich. Das Licht ist grell, der Lärmpegel hoch, ein Gewirr aus Stimmen und schrägem K-Pop empfängt uns. Improvisation lautet das Zauberwort, das fängt bei den bescheidenen Sitzgelegenheiten an und hört bei der Sprachbarriere auf; notfalls mit dem Finger auf das gewünschte Gericht zeigen. Hartnäckigkeit lautet das zweite Zauberwort, dann kriegt man noch seine Portion Nachtisch, köstliche kleine Teigkugeln mit einer Walnussfüllung, obwohl die junge Koreanerin ständig „sold out“ nuschelt und stattdessen ihre frittierten Hähnchenteile anpreist. Zuvor hat man Fischpfannkuchen gegessen, Bibimbap mit Zitronengrastofu, Kimchi, Dumplings und koreanisches Tisch-Barbecue. Mutige kosten die Drinks auf Soju-Basis, mit Orangenmarmelade oder als Moscow Mule-Variation. Flyer klären über koreanische Trinkspiele auf und immer mal wieder werden unter lautstarkem Applaus Losnummern gezogen, mit einem Bier als Hauptgewinn. Hier geht aller Anstand verloren – unbedingt vorbeischauen!

Via Cee Cee.

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Wieder was geschafft: ein neuer Lieblingsitaliener in Kreuzberg

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Die Suche nach dem neuen Lieblingsitaliener ist für 2015 bereits erfolgreich abgeschlossen – ich habe das Maselli entdeckt. Inhaber Signore Maselli stammt aus Bari, jener Stadt tief im Süden, an Italiens Stiefelabsatz. Von dort hat er apulische Spezialitäten wie den Street Food-Snack “Bombette” mitgebracht – kleine, gefüllte Rindsrouladen. Schon die Antipasti sind so herrlich, dass danach eigentlich kein Platz mehr im Bauch ist: Sauerbohnenpüree mit Olivenöl, Thunfisch-Carpaccio, Auberginenauflauf. Die Burrata gehört zu den besten, die ich je gegessen habe. Weiter geht es mit Pasta: mit weißen Bohnen, Löwenzahn und fermentiertem Ricotta oder Schweinefleischröllchen. Als Secondi gibt es jenen Pulpo, der als Logo die Wand ziert. Fisch und Meerestiere sind nur erhältlich, wenn deren absolute Frische garantiert ist. Ein Muss ist auch die Salsiccia, eine grobe Bratwurst mit Fenchelaroma. Getrunken werden fast ausschließlich apulische Weine; alle vier offenen Roten offenbaren pures Glück. Als Dolci gibt’s den Klassiker Tiramisú und ein Gläschen Limoncello. Letzteres mit dem Chef persönlich, wie es sich eben gehört für einen Abend beim Lieblingsitaliener.

Via Cee Cee.

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Ich hatte sie alle, Baby

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Kuchen, eine große Liebe. Ich habe mich oft genug verführen lassen, um sagen zu können: Diese Kuchenwerkstatt ist das Paradies. Egal, ob Orientalische Orange, Birne-Mohn, Schoko-Pekannuss-Mokka oder Pistazien-Mousse – ich hatte sie alle, Baby. Und jeder war auf seine Art grandios. Zumal bei Bravo Bravko auch das Setting stimmt, innere Werte sind schließlich nicht alles. Auf Wanddekoration wird verzichtet, stattdessen gefallen wuchtige Industrielampen, abgeblätterte Metallstühle und die blau geflieste Theke, die einmal der Boden war. Realen Flirts helfen die zwei langen Tafeln auf die Sprünge, an denen die Gäste Platz nehmen. Der Eigentümer, Herr Bravko, beliefert außerdem Cafés in der ganzen Stadt. Aber nur hier in der Werkstatt mit Café kann man einen Blick in die Backstube erhaschen und eins, zwei, drei Kuchenstücke mit einem annähernd perfekten Flat White krönen. Obwohl man gerade glücklich mit einem Stück ist, schielt man bereits Richtung Kuchenvitrine für die nächste süße Liaison. Monogamie wird überbewertet.

Via Cee Cee.

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Das Kuchenparadies.

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Bei Anton gewesen. Gut gegessen

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Hier können die Alten noch was lernen: Regionale Küche, die vergessene Klassiker reanimiert, mit Bioprodukten zubereitet und serviert von einem durchweg jungen Team – das ist das Konzept des Pop-up-Restaurants Anton kocht. Dessen Namensgeber hat mit seinen 22 Jahren schon eine beachtliche Laufbahn hinter sich: Seine Ausbildung absolvierte er im Vau, anschließend arbeitete er bei Tim Raue. Während Anton kocht, kümmert sich sein Vater um die Weine. Rund 170 stehen auf der Karte, alle im offenen Ausschank. Man trinkt deutsch – und fördert so die heimischen Nachwuchswinzer – und man isst deutsch. Auf der Karte, die während des Pop-ups noch mehrfach wechseln wird, stehen täglich heimische Klassiker “neu interpretiert.” Eine durchgekaute Formulierung, hier trifft sie auf schmackhafte Weise zu. Die Zitrone der Forelle “Müllerinnen Art” ist – erhitzt, im Ganzen püriert – zu einem Mousse von enormen Aroma geworden. Der simple Dessert-Klassiker “Kalter Hund“ besteht aus einer feinen Scheibe Keks mit cremig schmelzender weißer Schokolade. Seine dreigängige Menüabfolge stellt sich jeder Gast aus den zwölf bis vierzehn Gerichten selbst zusammen. Auf Wunsch gibt es eine Weinbegleitung dazu. Favorit ist der Gemischte Satz von Krebs Weiss. Unbedingt probieren: die Käseauswahl von Fritz Lloyd Blomeyer. Wenn sie sich so souverän gibt, brauchen wir uns um die junge deutsche Küche keine Sorgen zu machen.

Via Cee Cee