Alle Artikel mit dem Schlagwort ‘Eis

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Nächtlicher Eishunger

Andrés Bezem versteht nicht, warum die Deutschen Eis für ein Kinderessen halten. Genauer gesagt, warum die meisten Eisdielen hierzulande um 20 Uhr schließen. Bei Chipi Chipi Bombón kriegt man auch nachts um eins noch eine Kugel Bananasplit mit Dolce du Lece. Oder Zabaione, gegen den  sinkenden Alkoholpegel. 

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… und zwar für eine Eismaschine. Über den Wert von Eiscreme müssen wir nicht streiten. Mit einer Eistüte in der Hand kann man keinen Krieg führen, mit zwei Eistüten nicht einmal Hasskommentare im Internet schreiben. Natürlich gibt es vor allem in Berlin viele großartige Eisdielen und ständig machen neue auf. Trotzdem kann ich jedem den Kauf einer Eismaschine ans Herz legen. Aktuell arbeite ich mich durch das Standardwerk „Eiscreme mal anders“, mit gemischten Ergebnissen, aber was soll’s, der Sommer ist lang. Rezepte, für die man keine Eismaschine braucht, habe ich für Zeit Online gesammelt. 

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OMG, this is so Berlin! Schwarze Sesameiscreme „Darth Vader“ bei Mos Eisley

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Erwachsen sein ist super

Eis zum Frühstück, weil Erwachsene alles dürfen und Sommer ist in Berlin. Zum Eis gibt es Erdbeerkompott und Pancakes und auf dem Bürgersteig vor Cafe Bondi sind sogar zwei Sonnenplätze frei.

Später ein Spaziergang durch Neukölln, ein Eiskaffee ohne Eis bei PIG & TIGER und Mohnkuchen bei Selig.Berlin. Der Teller passt farblich zu meinem Trenchcoat.

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Tapete

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Mohnkuchen

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Motto. Alles bei Café Selig, Berlin

 

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So schmeckt Prag

Nachdem ich im Juni innerhalb weniger Tage den halben Balkan verkostet habe, zieht es mich Ende Juli in die tschechische Hauptstadt. Von der Idee, mich an Hauptgerichten satt zu essen, rücke ich schnell ab, denn ohne Fleisch geht es hier kaum. Lediglich ein Mal esse ich Nakládaný hermelín, eine Art eingelegter Camembert mit Zwiebeln und Essig, im …

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Lucky girl

… und noch eine coole Frau auf cooler Mission. Missy-Magazine-Co-Chefredakteurin Chris Köver ist unterwegs in New York. Ihr Plan: 62 Tage lang mit den interessantesten Frauen an den interessantesten Orten essen zu gehen. Es gibt unangenehmere Aufgaben im Leben einer Journalistin. Ob die Fette Sau wohl auch dabei sein wird? Mit dabei sind jedenfalls zwei Ladies, die Eiscreme zwischen selbst gemachte Sandwiches pressen (super Idee, nicht ganz neu) und das Café, in dem unser Lieblings-Serien-Girl Lena Dunham hinterm Tresen steht. Denn dass bei all dem Schmausen die feministische Message nicht zu kurz kommt, dürfte klar sein. Von Berlin aus liebe Grüße: Enjoy!

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Über Bum Bum und andere, die Kindheit ruinierenden Eissorten

„Wer in den achtziger Jahren in Italien aufgewachsen ist, saß hinten im Auto nie angeschnallt, hat seine Eltern noch vom Münztelefon (‚a gettone‚) aus angerufen und wenigstens einmal ein Schlumpf-Eis gegessen, ein eher verstörendes Erlebnis. Fast zwanzig Jahre lang hat das tief türkisfarbene Eis die Theken der italienischen Eisdielen ruiniert, was vor allem uns Römer …

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Eaten with our pretty mouths

Vorschusslorbeeren sind eine heikle Angelegenheit, vor allem, wenn sie von einem selbst kommen. Glücklicherweise war die erste Ausgabe des Village Marktes so prima wie erwartet. Blöd, wenn man zuvor frühstücken war (und das leider in die Kategorie #fail fällt: staubtrockenes Brot, uninspirierte Käseauswahl und der eine große Fauxpas aus meiner Lieblingsstadt).

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Husch husch, ins Körbchen!

Wochenendeinkauf. In einer Stadt, wo der nächste Späti immer nur ein paar hundert Meter entfernt ist, entfällt das große Grübeln am Freitagnachmittag, das ich noch von zuhause kenne (wo viele Geschäfte nach wie vor um 20 Uhr schließen). Manche Dinge will man aber nicht beim Späti kaufen.

Die Milch zum Beispiel. Lange probiert, diese hier für die Beste befunden (idealerweise in der Glasflasche, worin sich ab dem zweiten Tag eine Rahmschicht bildet, die man vor dem Morgenkaffee ablöffeln kann).

Das Vanilleeis. Vanilleeis gehört für mich zur Haushaltsgrundausstattung, als Begleitung zum Kuchen, zu allen möglichen Desserts, als Eiskaffeeeinlage. Für die heimische Tiefkühltruhe habe ich meinen Favoriten gefunden. Kaum zu glauben, aber es handelt sich um eine der billigsten Sorten, die man kriegen kann. Obwohl ich den dazugehörigen Discounter normalerweise meide, schlägt dieses Eis die Premiumhersteller (Mövenpick, Langnese, sogar Florida) meines Erachtens nach um Längen.

Für den Nachmittagskaffee ein Stück Schokotarte mit Kokosboden aus der Confiserie Orientale, einer der neuentdeckten Premiumlocations für Süßes in Berlin-Mitte.

Wein lagert noch ausreichend im improvisierten Weinregal. Für einen schönen Moment derzeit am Liebsten diesen. Oder diesen. (Wein und Kuchen im Körbchen, war das nicht Rotkäppchen?)

Und Blumen. Ja, ich komme jetzt in das Alter, wo man sich über frische Blumen freut. Notfalls auch selbst gekauft.

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Fast ein Rotkäppchen.

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Friede den Eispalästen

Von der Innerern Stadt bis Favoriten sind es fünfzehn Minuten. Es ist eine Reise vom einen Ende der Einkommensgrenze zur anderen. Wiens zehnter Bezirk ist von der Gentrifizierung so weit entfernt wie Back Company von der Filterkaffeewelle. In Favoriten ist nichts im Kommen. Der Reumannplatz, das abstrakt-hässliche Herzstück des Bezirks, erinnert einen daran, dass Wien nicht bloß aus …

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Candycolourclub

In Hamburg machen die Premium-Eisdealer Winterpause. In Berlin macht der Sommer, was er will, nämlich dank Tiefpunkttemperaturen nur mäßig Lust auf Eis. Wir trotzen der Schlechtwetterstimmung mit einer neuen Runde „Suche nach dem besten Eis der Stadt.“ Nach Mitte, Kreuzberg und den Randgebieten verschlägt es die Küchenperlen heute in den Prenzlauer Berg. Dort befindet sich …

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Biergarten à la Berlin

Liebe Münchner, wir hier in Berlin haben auch Biergärten. Unsere Interpretation geht so: statt vollbusigen Dirndlträgerinnen stehen tätowierte Girls hinter der Theke, statt Mass gibt es Flaschenbier aus lokaler Produktion. Die schattenspendenden Bäume sind wahrscheinlich keine Kastanien, stattdessen wird der berühmten Berliner Hässlichkeit durch Graffitis in Signalfarben gehuldigt und einer Begrünung, die mehr auf Verwahrlosung, …

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Statt Designerdrogen

Neulich am Rosenthaler Platz: Zum ersten Mal verkoste ich die Eisdiele des Petit Fleury. Meiner Aversion Fruchteis gegenüber zum Trotz, folge ich der Empfehlung des schmucken Eisverkäufers und stelle der Kugel Gries eine Kugel Joghurt-Orange bei. Das Gries-Eis ist: der Shit. Das Orangen-Eis auch. Beides aus Biomilch, für unglaubliche ein Euro pro Kugel (zur Erinnerung: das ist Mitte). „Joghurt mit Organgenschale“, sagt der schmucke Eisverkäufer, „das ist mein Crystal Meth.“ Seine Chefin, die mitgehört hat, fügt hinzu: „Deswegen siehst Du so gut aus!“

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If there’s no ice cream in heaven, I’m not going

Vieles im Leben ist verzichtbar. Eis ist es nicht. Ich könnte an jedem Tag des Jahres zwei Kugeln davon essen, zu jeder Jahreszeit, auch im Winter. Wenn man dem Winter überhaupt etwas Gutes abgewinnen kann, dann seine saisonalen Spezialitäten. Von November bis Februar tröste ich mich damit, dass es auf den Kauf-Dich-Glücklich-Waffeln endlich wieder vernünftige …