Alle Artikel mit dem Schlagwort ‘Negroni

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Rauchzeichen

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Gerade erst hat sich mein Lieblingsphilosoph Robert Pfaller mal wieder gegen ein Rauchverbot ausgesprochen. Mit ein wenig Fantasie lässt sich das problemlos auf diesen Sommertrend übertragen: Von Bloody Mary bis Margarita werden Drinks jetzt geräuchert. Es braucht dazu keine Smoking Gun (deren Anschaffung teuer ist und von einigen Zeit Online-Lesern als dekadent erachtet wird), für den Anfang reichen Streichhölzer und ein paar Zweige Rosmarin. Sieht instagram-like aus und schmeckt nach Grillen, später Hitze und wildem Leben. Das würde auch Robert Pfaller gefallen.

PS: State of mind: Smoked Negroni.

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Tiere trinken

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Es gibt viele Gründe, warum das Tier zu den besten Bars Berlins gehört. Zum Beispiel wegen der Drinks. Ein Buch – so schön gestaltet, dass es auf einem Stehtisch thront – listet Klassiker und Innovationen auf, den Erklärungen sind Tierzeichnungen beigestellt. Eine ganze Seite gehört den Negronikreationen. Hinter der Bar lagern Kolben mit Rosmarinessenz und Lindenblüteninfusion, ein bisschen wie im Chemiegrundkurs. Die Barkeeper sind in der Mehrzahl männlich, das gehört, glaube ich, zum Konzept. Für obskure Kundenwünsche haben sie ein offenes Ohr, das Ergebnis wird nach dem Wünschenden benannt. Möglicherweise erinnert man sich irgendwann einmal an „Eva“, einen Longdrink aus Kirschsaft und Frangelico.

Auf einem altmodischen Fernsehgerät krault im Loop ein Männertorso eine Perserkatze, es handelt sich um James Bonds Gegenspieler Ernst Stavro Romanov Blofeld. Gegen zwei Uhr schließen sich die elektrischen Vorhänge und sperren den Weserstraßenwahnsinn aus. Von nun an muss man um Einlass klingeln und / oder mit dem Tiersteher diskutieren. Es wird logischerweise ab da immer schöner.

Wer draußen auf Einlass wartet, hat Zeit, über den aktuellen Aphorismus im Leuchtkasten neben dem Eingang nachzudenken. Jedes Mal, wenn ich herkomme, steht dort etwas anderes – noch ein Grund, hier in schöner Regelmäßigkeit zu trinken.

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R.S.V.P. – Cocktailparty in der Abrissbude

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Die leider in Vergessenheit geratene Cocktail-Party: da denke ich an den Großen Gatsby, an zierliche Charleston-Kleider, Straußenfedern im Haar, Einstecktuch bei den Herren. An Whiskey-Tumbler und Kristallschalen, an aufgespießte Oliven und Silberlöffel. Eingeladen werden die Gäste per handgeschriebener Postkarte, mit der Grußformel R.S.V.P. oder, eine Nummer kleiner, u.A.w.g. Eine Cocktailparty ist die erwachsene Version des …

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#vienna #shortnotes

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 Auszug aus dem Wiener Reisetagebüchlein, das natürlich ein Moleskine ist: – Bei Veganista im siebten Bezirk behauptet das Eis, ein „ehrliches“ zu sein. Konkret bedeutet das Tonkabohne, Mohn und Hafer-Zimt auf veganer Basis. Besonders gelungen ist der Name für das, was in Berlin Zwei Dicke Bären machen, ein Cookie-Eis-Sandwich. Hier heißt es Inbetwiener. Zufälligerweise kenne …

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Negroni, my love

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Die Neue Heimat wächst und wächst. Jüngster Neuzugang auf dem Gelände ist die Bar & Food Night. Jeden Freitag zeigen wechselnde Bars, wie diese Woche unter anderem das Melody Nelson, was einen guten Drink ausmacht. Immer mit dabei ist der hauseigene Bloody Mary-Stand. Ehrgeiz zeigen die Betreiber auch beim musikalischen Programm, das von Jazz bis zu Elektronischem reicht. Letzteres von lokalen Größen wie Soukie & Windish oder Dada Disco – kein Wunder, schließlich vereinen Sebastian Baier, Danny Faber und Andreas Söcknick als ehemalige Betreiber der Bar 25 und des Chalet viele Jahre Club-Credibility.

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Die noch schönere Nebensache

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Wie viel die Toiletten über ein Restaurant aussagen, wurde hier bereits erörtert. Konkurrenz bekommt das Toca Rouge jetzt ausgerechnet aus dem tiefen Westen. Die Monkey Bar im obersten Stockwerk des Bikini Haus wird bereits jetzt zu gleichen Teilen gehypt und gehasst. Was die Drinks angeht, schlage ich mich auf die Seite der Fans. Anders als …