Alle Artikel mit dem Schlagwort ‘Sonntagsessen

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Daddy knows best

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Denke ich an meine Kindheit zurück, fallen mir die Butternudeln meines Vaters ein. Mehr al dente als eine italienische Mama gutheißen würde, mit viel geschmolzener Butter und etwas Salz. That’s it. Prerna Singh von Indian Simmer hingegen assoziiert mit ihrem Vater ein Chicken Curry. Noch heute, sagt sie, befreit es sie unverzüglich von allen Sorgen. Kein Wunder, dass ich so verrückt bin nach Butterbrot.

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Osterlamm

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Vegane Ostern? Schwer vorstellbar. Wonach sucht man im Garten, wenn nicht nach Eiern? In Frankreich bringt die übrigens nicht der Hase, sondern Glocken mit Hühnerflügeln. Man muss das nicht verstehen. Egal ob Hase oder Huhn: Viele Flexitarier machen zu Ostern eine Ausnahme. Ich nicht. Wenn ich Fleisch essen würde, dann wäre es ein Rezept wie das von Florence Stoiber und ihrem Blog Avocado Banane: Lammkrone mit Bärlauch-Schupfnudeln und Karotten in Nussbutter. Weil ich bin, wie ich bin, gebe ich mich auch mit den Beilagen zufrieden.

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Wahrhaft währschhaft

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Schweizerisch ist eine kuriose Sprache. „Währschhaft“ zum Beispiel heißt schlicht, solide, sättigend. Das trifft auch auf die Schweizer selbst zu. Ihrer Herkunft entsprechend gibt Ursula Lüthi sich bescheiden. Vieles auf ihrem Blog Einfach essen – der Name ist Programm – wirkt wie das, was man nach einem langen Tag auf der Alm essen will, viel Fett, viel Kohlenhydrate, natürlich Käse. Hoffen wir, dass die Schweiz dem Veganismus gegenüber ähnlich standhaft ist wie der EU-Politik. Ein glutschiges Zeit Online Sonntagsessen.

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Wurzeln für Papa

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Eigentlich wollte Lisana Hartl nicht im elterlichen Betrieb mitarbeiten (dessen Himbeersenf ich sehr empfehlen kann). Heute kann sie sich gut damit abfinden, schließlich bleibt noch immer genug Zeit für Gartenpflege und jene ihres eigenen Blogs Meine wilde Gartenküche. Nicht nur beruflich, auch privat versteht sie sich offensichtlich gut mit ihrem Vater, schließlich ist dessen Geburtstag Anlass für ein Fünf-Gänge-Menü. Zum ersten Mal in ihrem Leben kocht die Bloggerin ein Risotto aus Schwarzwurzeln. Da kann eine Menge schiefgehen, ist es aber nicht. Glückwunsch!

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Heimat ist ein dehnbarer Begriff

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Deutschland hat jetzt sein Heimatministerium. Während viele über dessen Kernkompetenz rätseln, schmeißen andere einfach alles in einen Topf. Anastasia Franik von Sia’s Soulfood ist Griechin, lebt in Stuttgart und kocht trotzdem am liebsten Italienisch. Und das in einer Stadt, die eher bekannt ist für die Kehrwoche als für Multikulti. Ihr Sonntagsessen ist keiner speziellen Länderküche zuzuordnen und bietet umso mehr allen Heimatlosen eine Heimat.

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Herz, Liebe, Dankbarkeit

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Essen kommt von Emotion. Herzig geht es zu beim Sonntagsessen von Theresas Küche. Am besten gefällt mir die Stelle, an der sie ihre täglich Routine beschreibt: „Ich habe das große Glück, von zu Hause arbeiten zu können, und auch mein Mann arbeitet nur wenige Minuten von uns entfernt. Mittags essen wir gemeinsam, im Sommer draußen im Garten unter einem alten Pflaumenbaum.“ Klingt nach heiler Welt und so viel besser als Berichte über den Gang zur Kantine. Für mich jedenfalls ist Theresa Baumgärtner die weibliche Antwort auf Nigel Slater.

Winter im Burgenland
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Und immer lockt das Burgenland

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Pannonia meets Persia nennt Christina Basafa-Pal als Motto ihres Sonntagsessens. Pannonien heißt der Landstrich im österreichischen Burgenland, der viele, viele kulinarische Reize bereithält, etwa Gemüse vom Paradeiser-Kaiser, Sauerkirsch, Safran und Mandeln. Aus dem Iran stammt der Ehemann der Betreiberin des Blogs Steppe und Stadt. Ihr Hauptgang ist ein traditioneller Hühnereintopf in Granatapfel-Walnuss-Soße und wird mit burgenländischem Rotwein verfeinert. Den kann ich zu allen Anlässen uneingeschränkt empfehlen.

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Grün, grün, grün sind alle meine unbekannten Zutaten

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Grüne Soße? Ist selbst Nicht-Frankfurtern bekannt als etwas, das unter Umständen gut zu Kartoffeln passt. Von Tsampa hingegen hörte ich bei der Recherche dieses Sonntagsessens zum ersten Mal. Sabrina Sue füllt dieses geröstete, aus Tibet stammende Mehl in Wirsingpäckchen. Den Zeit Online-Kommentatoren schmeckt das mal wieder überhaupt nicht; einer verkündet gar „aus Trotz“ über so viel vegetarischen Schnickschnack zum nächsten Metzger zu eilen“. Ein anderer kramt ein Achtzigerjahre-Rezept vom großen Wolfram Siebeck heraus, wieder ein anderer gratuliert zum im Rezept verwendeten „Esslöffel Butter“. Warum nicht stattdessen die gute alte Grüne Soße?