Alle Artikel mit dem Schlagwort ‘Street Food

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Die schrittweise Ausdifferenzierung von Nischenevents: der koreanische Street Food Markt

Starke Nerven braucht man beim koreanischen Street Food Markt in der Platoon Kunsthalle – aber es lohnt sich. Das Licht ist grell, der Lärmpegel hoch, ein Gewirr aus Stimmen und schrägem K-Pop empfängt uns. Improvisation lautet das Zauberwort, das fängt bei den bescheidenen Sitzgelegenheiten an und hört bei der Sprachbarriere auf; notfalls mit dem Finger auf das gewünschte Gericht zeigen. Hartnäckigkeit lautet das zweite Zauberwort, dann kriegt man noch seine Portion Nachtisch, köstliche kleine Teigkugeln mit einer Walnussfüllung, obwohl die junge Koreanerin ständig „sold out“ nuschelt und stattdessen ihre frittierten Hähnchenteile anpreist. Zuvor hat man Fischpfannkuchen gegessen, Bibimbap mit Zitronengrastofu, Kimchi, Dumplings und koreanisches Tisch-Barbecue. Mutige kosten die Drinks auf Soju-Basis, mit Orangenmarmelade oder als Moscow Mule-Variation. Flyer klären über koreanische Trinkspiele auf und immer mal wieder werden unter lautstarkem Applaus Losnummern gezogen, mit einem Bier als Hauptgewinn. Hier geht aller Anstand verloren – unbedingt vorbeischauen!

Via Cee Cee.

Thai
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What happens in Preußenpark, stays in Preußenpark

Wem gehört die Stadt? Und wem die coolen Orte in dieser Stadt? Denen, die immer schon da waren? Den Zugezogenen der ersten, zweiten, dritten Generation? Fragen, die gemeinhin in der Gentrifizierungsschublade landen, betreffen bislang auch den Berlin-Mitte-Bewohner auf seinem Sonntagsausflug nach Wilmersdorf. Ziel ist die Thaiwiese im Preußenpark.

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Negroni, my love

Die Neue Heimat wächst und wächst. Jüngster Neuzugang auf dem Gelände ist die Bar & Food Night. Jeden Freitag zeigen wechselnde Bars, wie diese Woche unter anderem das Melody Nelson, was einen guten Drink ausmacht. Immer mit dabei ist der hauseigene Bloody Mary-Stand. Ehrgeiz zeigen die Betreiber auch beim musikalischen Programm, das von Jazz bis zu Elektronischem reicht. Letzteres von lokalen Größen wie Soukie & Windish oder Dada Disco – kein Wunder, schließlich vereinen Sebastian Baier, Danny Faber und Andreas Söcknick als ehemalige Betreiber der Bar 25 und des Chalet viele Jahre Club-Credibility.

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Eaten with our pretty mouths

Vorschusslorbeeren sind eine heikle Angelegenheit, vor allem, wenn sie von einem selbst kommen. Glücklicherweise war die erste Ausgabe des Village Marktes so prima wie erwartet. Blöd, wenn man zuvor frühstücken war (und das leider in die Kategorie #fail fällt: staubtrockenes Brot, uninspirierte Käseauswahl und der eine große Fauxpas aus meiner Lieblingsstadt).

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Give me a ride!

Angelehnt an die wunderbare Arte-Reihe Durch die Nacht mit begleitet Munchies, der Food Blog der Vice, die gleichwohl wunderbare Kavita Goodstar durch Berlin. Stationen sind die Kantstraße in Charlottenburg („not to be verwechselt mit die andere English word“), ein russischer Supermarkt (Wodka in Lippenstiftform!) und die Markthalle Neun, wo zu später Stunde Bloody Mary-inspirierte Pizza auf den Stehtisch kommt.

Wo es in dieser Stadt nach gutem Essen riecht, hat Kavita garantiert ihre Hände im Spiel. Sie gehört zu den Gründern des Street Food Thursday, hat die Partyreihe Burgers and Hip Hop ins Leben gerufen, den Bar Market und Mother’s Mother, einen Supperclub, der Großmutters Rezepte weitergibt. Jedes Mal, wenn ich ihr begegne, sprudelt eine neue Idee aus ihr heraus. Denn ja – man begegnet ihr ständig und jedes Mal ist sie noch ein bisschen besser gelaunt als beim letzten Mal. In diesem Sinn: ride on girl!