Alle Artikel mit dem Schlagwort ‘Südtirol

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Statt Valium

Berge sind mein Sedativum. Nirgends ist die Luft klarer, der Himmel weiter (von wegen Meer), der Kopf freier. Nie schmeckt Alpenküche besser als nach einer siebenstündigen Wanderung.

Das Schlernhaus – Rifugio Bolzano kann ich nur bedingt empfehlen. Zwar sieht es von außen aus wie eine Wes-Anderson-Kulisse und serviert die Südtiroler Nationalnachspeise Buchweizentorte, dafür für Vegetarier kaum Spannenderes als Spaghetti mit Tomatensoße.

Viel, viel besser hat es einige Tage zuvor auf dem Patscheider Hof geschmeckt, dessen Knödel einen eigenen Blogeintrag verdienten. Leider kann man rund um Bozen eher spazieren gehen als wandern. Und Winzer besuchen.

Später am Abend mit Blick auf den vor dem Fenster unserer Ferienwohnung aufragenden Schlern ein Glas Martin Gojer, der mit seiner Freundin Marion das Weingut Pranzegg betreibt, und eines von Urban Plattner, dem Mann hinter dem Weingut In der Eben. Die ein oder andere Flasche schafft es sicher nach Berlin. Ersatzweise funktioniert Wein als Sedativum nämlich auch ganz gut.

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Auf dem Gipfel des Plattkofel

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In den Dolomiten

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Winzig kleine Wanderer

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Statt Après Ski

Das einzig Blöde am Wandern ist ja, dass es kein Après Ski gibt. Wir essen stattdessen Polenta (weil ich für DER STANDARD über Polenta schreibe), eine Käseplatte, Kaiserschmarren und Zwetschgenknödel (weil Mehlspeisen aus Sonntagsmüden Gipfelstürmern machen) auf der Gostner-Schwaige Alpe Di Siusi. Franz Mulser weiß, was er tut, und kauft seine Polenta unweit von Trient. Anschließend serviert er aphrodisierenden Kräuterschnaps, eine gute Alternative zum Après Ski.

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Franz Mulser und sein aphrodisierender Kräuterschnaps

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Polenta mit Wildblumen

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Kaiserschmarren