Alle Artikel mit dem Schlagwort ‘Wein

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Burgenland, again

Darf ich mich vorstellen? Burgenlandkorrespondentin. Mittlerweile war ich so oft dort, dass ich einen Reiseführer schreiben könnte. Wird aber „nur“ ein Text für die WELT.

Anfang März gleicht die Stimmung noch immer einem Winterschlaf. Macht nichts, schließlich offenbaren Orte gerade dann ihre Schönheit. Sommer kann jeder! Los ging es am Freitag mit einem Besuch bei Maria Strohmayer und Alexander Koppitsch vom Weingut Alexander Koppitsch. Vier Stunden lang haben wir gesprochen, getrunken und Bohnensterz gegessen. Dann hat uns Martin vom Weingut Hans & Anita Nittnaus empfangen. Ein Favorit ist sein Grüner Veltliner Manila. Anschließend gab es Abendessen im Gasthaus zur Dankbarkeit, dessen Ruf ihm weit vorauseilt (Wolfram Siebeck was here). Maronipalatschinken!

Morgenstund hat Wein im Mund: Samstag Vormittag gab es eine Betriebsbesichtigung und Verkostung bei Weingut Paul Achs in Gols. In unmittelbarer Nähe befindet sich das Weingut GSELLMANN ANDREAS, wo wir wieder ein wenig länger blieben als geplant. Unter anderem lag das an Andreas’ fantastischem Finum Aperitif und einem unverkäuflichen Pet Nat. In Neusiedl trafen wir dann Hans-Peter Harrer. Für mich einer der spannendsten Winzer der Region, Danke an Dominik von vinonudo für den Tipp.

Unseren sehr großen Hunger stillten wir abends auf die angenehmste Art in der Greisslerei des Taubenkobel. Allein das Butterbrot zu Beginn war die Reise wert. Es folgten ein pochiertes Bauernei mit Topinamburcreme, Trüffelgnocchi und eine verboten gute Schokomoussetorte. Dazu Weine von Gut Oggau und Michael Faraday.

Sonntags dann die Überraschung: Der Neusiedler See zugefroren genug, um zum Eislaufen freigegeben zu sein.

Abends schwer beladen zurück nach Wien. Diese Korrespondenz wird noch eine Weile bestehen.

Und viele Monate später: Mein Reisetagebuch erscheint in der Welt am Sonntag.

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Ritz Bitch

Teneriffa wird auch die Insel des ewigen Frühlings genannt. Hätte ich das gewusst, hätte ich vor meinem Besuch im The Ritz-Carlton, Abama noch weniger Sommerkleidchen eingepackt, dann wäre noch mehr Platz im Koffer gewesen für Olivenöl und regionale Weine. Favorit der Verkostung bei Martin Berasategui – MB am Samstag war das Weingut Bodega Juan Matías Torres, das teilweise nur 1500 Flaschen pro Jahrgang herstellt. Delicioso war auch der Trenzado von Suertes Del Marqués.

Später am Abend haben wir im selben Restaurant über einen Zeitraum von fünf Stunden viele, viele Gänge gegessen. Besonders beeindruckt hat mich als Brotliebhaberin die große Auswahl an hausgemachten Sorten und die Palette mit Aufstrichen und Butterselektionen. Und das Ananasdessert, dabei mag ich gar keine Ananas.

Ebenso erging es mir am Abend zuvor bei Txoko Martin Berasategui mit dem herrlichen Ananas-Rahm-Parfait-Cookiebrösel-Ding.

Am Sonntag stand dann ein Paellakurs im Restaurant El Mirador auf dem Programm, der ehrlicherweise für mich aus Zuschauen und Cava-Trinken bestand. Das Ergebnis war muy bien. Kitchenhack: Die fertige Paella bei 200 Grad für neun bis zehn Minuten in den Ofen stellen.

Zwischen den Mahlzeiten wurde ich im hauseigenen Spa (Nacktschwimmen verboten!) mit Bananenpeeling gepeelt.


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Farbton Winifred

Als ich den korkendicken Katalog der Vie Vinum gesehen habe (rund 600 Aussteller, keine funktionierende Klimaanlage), habe ich ein bisschen FOMO gekriegt und das Gefühl, nicht sommerlich genug angezogen zu sein.

Viel besser, stattdessen zur Renaissance des Appellations im MQ – MuseumsQuartier Wien zu gehen. Da waren es nur ein paar Dutzend Winzer und die auch noch sehr umgänglich.
Am Stand von Gut Oggau hab ich etwas zu heftig gestikuliert – sorry! – aber hey, die Flecke haben farblich zu meinen Schuhen gepasst (Farbton Winifred). Neue Favoriten (Danke an Meinklang für die Tipps): gewagt Katalanisches von Finca Parera, Hausgemachtes aus Langenlois von Konsti & Markus und eine Flasche mit Milliarden Sternen drauf.

Später gab es im HEUER am Karlsplatz Unbekanntes vom Weingut Tenuta Alois Lageder und Clemens Busch zu verkosten, dazu Spargelrisotto, Misolachs und warmer Schokokuchen mit Vanillesahne.

Und dann, irgendwann: Chardonnay von Domaine Labet im MAST Weinbistro.

Und dann, noch irgendwanner: Gute Nacht, Wien.

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Im Sommer sicher schöner

Im Sommer ist es hier wahrscheinlich sehr schön. Für März, hören wir, ungewöhnlich kalt. Macht nichts, denn wir sind ja zum Essen hier! Hier, das ist Šibenik, eine kleine Stadt an Kroatiens Küste. Mit dem Boot geht es von dort auf die Insel Prvic. Es ist weniger David-Foster-Wallace-haft als erwartet.

Die an sich schon recht angenehme Überfahrt wird noch angenehmer gestaltet durch eine Weinprobe (maischevergorener Rieslingsekt!) und den herrlichsten Fisch (Carpaccio aus Dorade und Seebrasse, in Olivenöl marinierte Anchovies mit Kräutern der Insel Prvic, frittierte Sardinenbrötchen), den ich seit langem gegessen habe.

Anschließend gehen wir ein paar bescheidene Meter durch den Krka Nationalpark. Es regnet. Gegen die Kälte gibt es die lokale Spezialität Skradinski Risotto. Weiter geht es zu einem leichten Abendessen bei BIBICh WINE CROATIA. Wenn man es geschickt anstellt, umgeht man die zwei offiziell ausgeschenkten Sorten „Rot“ und „Weiß“ und kommt stattdessen in den Genuss einer Orange Wine Fassprobe.

Genau genommen bin ich sogar noch satt vom Vorabend. Da gab es bei pelegrini,sibenik Kokot, also Fisch, mit Blumenkohl und Blumenkohl und Blumenkohl. Und noch ein paar andere Dinge, die dem Restaurant zurecht einen Michelin Stern eingebracht haben.

Später feinen Wein von Milan Nestarec – Víno z hroznů, nic víc auf dem Boot. An den nächsten beiden Tagen das Foodfestival Chefs‘ STAGE. Ahoi!

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c) Florian Reimann

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Satt auf Malle

Mallorca, das klang für mich bislang nach Jürgen Drews und Sangria aus dem 5-Eimer-Liter. Qué desastre! Abgesehen davon, dass die Insel wunderschön ist, habe ich lange nicht so guten Wein getrunken. Bei 4 kilos etwa, dessen Flaschen mit den arty Etiketten auf den coolsten Tresen der Welt stehen, oder meine Souvenirs von Eloi Cedos Château Paquita, die mich wieder mal in die schlimme Lage bringen zu entscheiden, zu welchem Anlass man so tolle Flaschen entkorkt. Herrlich auch der salzige Sestalino von Sebastian Kellers Weingut Ses Talaioles.

Auch das Essen hatte natürlich nichts mit Ballermann gemein. Der Mercado Gastronómico San Juan muss sich hinter einer Kreuzberger Markthalle 9 nicht verstecken. In der Vermutería Rosa spült sich Spaniens Nationalgetränk vorzüglich mit Anchovies und Boquerones hinunter. Ganz besonders gerne erinnere ich mich an das in einem abseits gelegenen Dorf versteckten Brut, das mir kurz vor meiner Abreise von der Redaktion des Feinschmeckers empfohlen wurde. Von Garnelen mit Sherry, Shitake und Katsobushi über Jakobsmuschel mit Quinoa, Zitrone und Haselnuss bis hin zu Süßkartoffel mit Aubergine, Pilzen, Kokos, Cashew, Erde und Erbsennatto war alles so kreativ-köstlich, wie ich es zuletzt bei Nobelhart & Schmutzig erlebt habe. Ganz zu schweigen von der Herzlichkeit, mit der Eduardo Martínez Gil mich und meine Begleitung, blödes Wort, aber ja: verwöhnte.

Ganz so grandios wurde es nicht mehr, aber auch bei Marc Fosh (Kastanien-Tortellini!) und Tomeu (Hummerterrine!) wurde ich nicht nur satt, sondern auch glücklich.

Alles weitere steht im Foodie Magazin.

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Aus: Foodie Magazin 2/2018

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Wir spüren uns mal wieder

Zwei Mal habe ich Stephanie und Eduard Tscheppe-Eselböck auf ihrem Weingut im burgenländischen Oggau besucht. Beim ersten Mal war es Winter, wir wärmten uns in der Küche auf, ein Chesapeake Bay Retriever legte seinen Kopf auf meinen Schoß. Mein zweiter Besuch fiel in die Heurigenzeit, dieses Mal saßen wir im wunderschön bewachsenen Innenhof, aßen Joseph Brot und später eine Mehlspeisenetagère. Und tranken jenen ganz und gar ungewöhnlichen Wein, den ich in Berlin bei Standard kennengelernt habe, aber das ist eine andere Geschichte. „Vielen sogenannten Weinkennern würde ich gern sagen: ‚Spürt euch doch mal wieder‘, anstatt nach Restzucker und Säure und sonst was zu fragen“, bekräftigte Stephanie in unserem Gespräch. Wie sehr ich mich gespürt habe auf Gut Oggau, habe ich für die Welt am Sonntag aufgeschrieben.

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Ein Bottich Sauerkraut, von Mädchenfüßen zerstampft

Lebensproblem gelöst: Von Biowein kriegt man keine Kopfschmerzen. Außerdem verwöhnt er einen mit crazy Aromen von Sauerkraut bis Sherry, von in der Sonne vergessenen Mandarinen bis hin zu einer vom Sommerregen dampfenden Straße. Meine Liebeserklärung an Wein ohne Schnickschnack habe ich für die FAZ Woche aufgeschrieben.

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Tradition muss sein

„Ab dem zweiten Jahr ist es eine Tradition“, schrieb mein Wichtel Thomas in einer seiner letzten Nachrichten. Nachdem ich beim Winewichteln vergangenes Jahr zunächst leer ausging, schickte er mir – unbekannterweise! – gleich zwei Trostflaschen. Nummer eins, einen 2012er L’Olivelle von Clos Marie, leerte ich mit A. in meiner Berliner Küche. Nummer zwei, Peter Jakob Kühns Klosterberg …

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So schmeckt Prag

Nachdem ich im Juni innerhalb weniger Tage den halben Balkan verkostet habe, zieht es mich Ende Juli in die tschechische Hauptstadt. Von der Idee, mich an Hauptgerichten satt zu essen, rücke ich schnell ab, denn ohne Fleisch geht es hier kaum. Lediglich ein Mal esse ich Nakládaný hermelín, eine Art eingelegter Camembert mit Zwiebeln und Essig, im …

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Abgewartet. Tee getrunken 

Letzten Dezember habe ich beim Winewichteln mitgemacht. Ausgedacht hat sich das Paul von Wine Adventures. Super Idee: Statt Schrott wird Trinkbares verschenkt. Mein Wichtel bekam eine Flasche des wenige Tage zuvor wiederentdeckten und bei meinem Perlen-Dinner servierten St. Laurent von Zantho. Ein komplizierter Burgenländer, jedenfalls komplizierter als das, was sonst so an Rotem in meinem …

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Die Perle kochte

Vor einigen Wochen habe ich gekocht, für Freunde und Fremde. Nachdem ein Tischproblem gelöst und die Sprachbarriere überwunden war, wurde der Abend so, wie ich ihn mir gewünscht hatte. Mit guten Gesprächen, neuen Bekanntschaften, niemals leeren Gläsern und einem Essen, das nicht immer perfekt, aber stets mit Liebe gemacht war. Das kam auf den Tisch: …

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Die zukünftige Arbeitslosigkeit der Pizzaboten

Bald ist der Beruf des Pizzaboten ausgestorben und die DHL muss neue Arbeiter rekrutieren, um all die Fresspakete, sorry Kochboxen an all die Berufstätigen auszuliefern, die keine Zeit zum Einkaufen, aber große Lust auf Kochen haben. Diesen Eindruck erwecken zumindest die wie aus dem Boden sprießenden Kochbox-Startups. Nach Fresh Parsnip und Kuchimi ist Marley Spoon …

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So schmeckt Bali

Abgesehen von einer bis ins kleinste Detail ausgefuchsten Strandgarderobe, habe ich auf die „Insel der Götter“ vor allem eines mitgebracht: großen Hunger. Vorerst trennt mich vom Paradies jedoch ein Siebzehn-Stunden-Flug exklusive Zwischenstopp. Manche Fluggesellschaften geben dem Passagier ja das Gefühl, mehr Belastung zu sein als Freude. Zwangsläufig wirkt sich das auf die Verpflegung an Bord …

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Auf ein Gläschen mit Rainer Schulz

Für die Zitty habe ich mit Rainer Schulz, dem Inhaber der Kurpfalz-Weinstuben, über Männer, Frauen, Facebook und natürlich Wein gesprochen.

Rainer Schulz trägt dieselbe Brille wie auf dem Foto eines alten Zeitungsartikels. Cognacfarben, mit kreisrunden Gläsern und dezentem Farbverlauf. Exakt dasselbe Modell gibt es in einem sogenannten Pop-up-Store auf der Torstraße zu kaufen, sein Träger ist also absolut auf der Höhe der Zeit. So wie mit dem Brillenmodell verhält es sich auch mit Schulz’ Philosophie – abwarten, bis einem der Zeitgeist in die Hände spielt.

Nachzulesen hier.

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Erwache und lache – Zu Gast bei Fräulein Brösel

Wer das Café d’Espresso durchquert, hinein in einen Atelierraum mit stuckverzierten Decken, läuft geradewegs auf ein Podest in Wolkenform zu. Dort oben schaukelt Fräulein Brösel. Geboren in einem kleinen Dorf in der Steiermark, kam sie 2006 nach Berlin, wo sie in ihrem Onlineshop zunächst Wein aus Österreich vertrieb, später Hochprozentiges unter dem Namen „Fräulein Brösels Schnapserwachen“. Aufmerksame Trinker kennen ihre Produkte aus einer der von ihr belieferten Bars und Restaurants wie dem Pauly Saal oder der Neuen Heimat. Mitte August 2014 hat das Fräulein seinen Arbeitsplatz vom Homeoffice ins Atelier in der Manteuffelstraße verlegt, wo man sie nun nachmittäglich besuchen kann. Hier verkauft sie ihre eigenen Schnäpse, feine Weine, Crémants und die handgefertigten Möbel ihres Freundes Zascho Petkow. Willkommen sind alle: Freunde und Fremde, Feinschmecker, Liebhaber von Hochprozentigem sowie hochwertiger Hölzer. Ein Besuch lohnt sich für ihren Haselnussgeist, den Pinot Noir „Gambling Priest“ – und Fräulein Brösels Herzlichkeit.

Via Cee Cee.

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Ein eher unschönes Erwachen.

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Wieder was geschafft: ein neuer Lieblingsitaliener in Kreuzberg

Die Suche nach dem neuen Lieblingsitaliener ist für 2015 bereits erfolgreich abgeschlossen – ich habe das Maselli entdeckt. Inhaber Signore Maselli stammt aus Bari, jener Stadt tief im Süden, an Italiens Stiefelabsatz. Von dort hat er apulische Spezialitäten wie den Street Food-Snack “Bombette” mitgebracht – kleine, gefüllte Rindsrouladen. Schon die Antipasti sind so herrlich, dass danach eigentlich kein Platz mehr im Bauch ist: Sauerbohnenpüree mit Olivenöl, Thunfisch-Carpaccio, Auberginenauflauf. Die Burrata gehört zu den besten, die ich je gegessen habe. Weiter geht es mit Pasta: mit weißen Bohnen, Löwenzahn und fermentiertem Ricotta oder Schweinefleischröllchen. Als Secondi gibt es jenen Pulpo, der als Logo die Wand ziert. Fisch und Meerestiere sind nur erhältlich, wenn deren absolute Frische garantiert ist. Ein Muss ist auch die Salsiccia, eine grobe Bratwurst mit Fenchelaroma. Getrunken werden fast ausschließlich apulische Weine; alle vier offenen Roten offenbaren pures Glück. Als Dolci gibt’s den Klassiker Tiramisú und ein Gläschen Limoncello. Letzteres mit dem Chef persönlich, wie es sich eben gehört für einen Abend beim Lieblingsitaliener.

Via Cee Cee.

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Hackepter, Rollatoren, Mixed Pickles mit Gesicht: Die Grüne Woche gehört zu Deutschland

Es gibt Texte, die schreiben sich von allein. Schon die vorangegangenen Strapazen ließen erahnen, dass die Internationale Grüne Woche speziell werden würde. Wie speziell, hätte ich mir allerdings nicht träumen lassen. Als ich mich, meiner journalistischen Identität beraubt, hinsichtlich der Presseakkreditierung geschlagen gebe und ein Besucherticket lösen will, bemerke ich den unverhältnismäßigen Andrang im Vergleich …

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Mit dem Telefon gekocht. Erfahrungsbericht geschrieben.

Für Welt ICON habe ich mich durch ein paar Kochapps probiert. Ganz nebenbei habe ich so die Rührei-Expertise meiner Mama perfektioniert (Salz, Pfeffer, Butter, sonst nichts) und in Vergessenheit geratene Lieblingsgerichte wiederentdeckt (Jamie Olivers Pasta mit Salsiccia und Pancetta). Andere Dinge (Mikrowelle kann auch Kuchen) wusste ich bereits. Und manches („Jeder Rotwein riecht nach Kirsche“) halte ich schlichtweg für falsch.

Die Fotos stammen vom wunderbaren Tony Sojka. Danke!

Eva Biringer

Foto: Antony Sojka

Wine
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1,46 – Challenge accepted

Auf der Eat & Style gewesen. Wein getrunken. Am Messestand von Capreo hängengeblieben. Der Weinvertrieb Capreo kooperiert mit dem Supperclub Die Weinküche. Capreo wiederum möchte mit mir kooperieren. Visitenkarten wurden ausgetauscht. Wir wurden uns schnell einig.

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#vienna #shortnotes

 Auszug aus dem Wiener Reisetagebüchlein, das natürlich ein Moleskine ist: – Bei Veganista im siebten Bezirk behauptet das Eis, ein „ehrliches“ zu sein. Konkret bedeutet das Tonkabohne, Mohn und Hafer-Zimt auf veganer Basis. Besonders gelungen ist der Name für das, was in Berlin Zwei Dicke Bären machen, ein Cookie-Eis-Sandwich. Hier heißt es Inbetwiener. Zufälligerweise kenne …

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Was Hans mich nicht lehrt, lern ich von Hänschen

Ich habe einen Wiener Freund, der möchte mir seine Kultur erklären. Nennen wir ihn Hans. Hans findet, nichts bündele die österreichische Seele so sehr wie der Heurige. Man muss sich den Heurigen als bodenständige Version eines Weinlokals vorstellen. Hans‘ Jugend fand praktisch ausschließlich im Heurigen statt, daher sein fundiertes Wissen und sein Wunsch, mich an …

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Negroni, my love

Die Neue Heimat wächst und wächst. Jüngster Neuzugang auf dem Gelände ist die Bar & Food Night. Jeden Freitag zeigen wechselnde Bars, wie diese Woche unter anderem das Melody Nelson, was einen guten Drink ausmacht. Immer mit dabei ist der hauseigene Bloody Mary-Stand. Ehrgeiz zeigen die Betreiber auch beim musikalischen Programm, das von Jazz bis zu Elektronischem reicht. Letzteres von lokalen Größen wie Soukie & Windish oder Dada Disco – kein Wunder, schließlich vereinen Sebastian Baier, Danny Faber und Andreas Söcknick als ehemalige Betreiber der Bar 25 und des Chalet viele Jahre Club-Credibility.